Monatsrückblick, schöneWelt
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12 von 12 im Mai – Mein Tag in Bildern

Am 12. eines jeden Monats läuft bei Caro von Draußen nur Kännchen das Fotoprojekt 12 von 12. Die Idee ist, mit zwölf Bildern von seinem Tag zu erzählen. Meistens sind diese Tageseinblicke  ziemlich normal und/oder banal – der Alltag ist ja nur ganz manchmal spannend. Trotzdem isses irgendwie auch cool. Mal zu gucken, wie der ganz normale Wahnsinn bei Anderen so abläuft. Ich lese da gerne rein und mache auch gerne mit. Also: Auf gehts!

Eigentlich war das heute ein eher untypischer Besorgungs- und Erledigungstag bei mir. Sonst sitze ich brav im Büro – heute fast gar nicht. Hat den Vorteil, dass ich einen riesen Fotofundus habe – musste gerade richtig auswählen. Ok. Mein Tag geht in der Woche 6.05 Uhr los, weil das große Kind schon kurz nach sieben zur Schule muss. Heute auch. Ich hüpfe wanke also aus dem Bett und mache erst mal Frühstück und drei Brotdosen, da mein Mann heute auch unterwegs ist.

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So sieht (m)ein traumhafter Frühlingsmorgen beim Zeitungholen aus. Das Frühstücksfoto verbrumm‘ ich gleich mal, die Stunde zwischen sechs und sieben ist aber auch immer knackig gefüllt bei uns. Wenn der Große aus dem Haus ist, wird es ruhiger. Da werfe ich in aller Ruhe einen Blick in die Zeitung und dann gehts weiter. Heute fiel das etwas kürzer aus, weil die Damen den verbleibenden Herren zur Autovermietung kutschiert haben. Von da aus ging es für meinen Mann nach Potsdam.

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Leipzig ist eine total grüne Stadt mit viel Wasser. Das hier ist beispielsweise der Elbe-Elster-Kanal bei uns um die Ecke, an dem ich für Euch kurz angehalten habe – sieht super schön aus, finde ich.

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Danach hau ich mich in Schale, heute is mir nach Perlenkette. Allerdings mit Basicshirt und Jeansjacke, konservativ brauche ich heute nicht. Außerdem will ich ja gleich noch aufs Rad steigen.

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Da ich ja so viel am Rechner hocke, versuche ich, viel mit dem Fahrrad zu erledigen, um bisschen Bewegung zu kriegen. Deshalb bringe ich meine Tochter jeden Morgen mit dem Rad in den Kindergarten und genieße die paar Minuten radeln und plaudern mit ihr.

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Zurück zu Hause, schnappe ich mir wie immer (m)einen Smoothie und einen Kaffee, zische ins Büro und schmeiße meinen Rechner an, checke Mails, plane den Tag. Weil ich heute einiges erledigen und einkaufen möchte, fällt das kurz aus. Ich packe Bibliotheksbücher und Reinungsklamotten ein und fahre in die Innenstadt.

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Sozusagen ein Leipzig-Innenstadt-Selfie aus dem Auto geschossen. Es ist großartiges Gute-Laune-Wetter. Ich besorge ein Geschenk für den morgigen Kindergeburtstag, zu dem meine Tochter eingeladen ist, Wimpertusche bei Douglas, in Größenordnungen Kram bei dm und verzweifle bei der Suche nach einem braunen T-Shirt. Fürs Theaterstück im Kindergarten braucht das „Reh in spe“ (gegeben wird Schneewittchen) ein Kostüm. Nun finde mal im Frühling was Braunes. Müssen wir uns was Anderes einfallen lassen. Außerdem kaufe ich eine neue Tischdecke für den Terrassentisch (draußen kann es ruhig knallen mit der Farbe: also her mit dem Grün) und die kleinen Badelatschen-Tischtuch-Beschwerer. Ich fahre zur Bibliothek, zum Nähladen (nähen kann ich echt nicht), zur Reinigung, zur Osteopathie.

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Und komme gerade rechtzeitig wieder nach Hause, um meinem Sohn und mir ein spätes Mittagessen zu machen. Salat aus grünem Spargel mit Erdbeeren. Geht superfix und ist superlecker.

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Ich liebe den Mix aus Kosmetik und Bio-Lebensmitteln in diesem Drogeriemarkt… Mein Sohn durchwühlt die Tasche auf der Suche nach seinen Lieblingsmüsliriegeln. …Na gut, ich habs fürs Foto noch bissel zurecht gezupft. 🙂 Danach arbeite ich noch eine Stunde radle dann zum Kindergarten und hole meine Tochter ab.

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Wieder zu Hause packe ich den herrlichen Flieder in die Vase, der mir auf dem Parkplatz vor der Osteopathie von selber ins Auto gehüpft ist… Hüstel. Hat keiner gesehen! Übrigens: Völlig die falsche Zeit, um Flieder zu klau… schneiden. Sollte man frühmorgens machen, dann die Stiele etwas zerfasern und 1 Löffelchen Zucker in das lauwarme Wasser geben. Hatte mir mal ein Florist erzählt, musste es noch mal wiederholungs-googeln, da isses mir auch wieder eingefallen.

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Nun haben wir schon späten Nachmittag und es ist höchste Eisenbahn für meine 15 Minuten Teepause. Ich blättere dabei durch die neue D.I.Y.

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Danach verpacken die Minimaus und ich das Geschenk für morgen. Und daaaann: Steht das Abendbrot vor der Tür. Mein Sohn hatte die verantwortungsvolle Aufgabe, Pizza mitzubringen. Zum Kochen hatte ich heute keine Zeit (und Lust). Also geliebte Fingerfood für Alle.

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Wir essen, erzählen von unserem Tag und chillen ein bisschen auf der Terrasse. Und zack! ist Zeit zum Nach-oben-gehen. Die Kinder machen sich langsam bett-fertig. Ich schnappe mir meine Sportsachen und fahre noch zum Pilates. Das ist das Beste am Donnerstagabend!!

Jo, so war das heute. War ein schöner Tag! Hoffe, bei Euch auch! Die Fotos sind im übrigens genauso, wie ich sie gemacht habe – no Filter und so. Bearbeiten mache ich das nächste Mal wieder, muss heute mal so gehen.

Liebe Grüße Anja

1 Kommentare

  1. Sieht nach einem wirklich guten Tag aus. Das mit dem Fliederstiele zerfasern ist übrigens ein Mythos. Die Wasserzufuhr in die Stiele wird damit eher erschwert. Scharfes Messer und sauberer Schrägschnitt sind besser. Der Strauß sieht wunderschön aus. Also nächstes Mal nur früher pflücken 🙂 .

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