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Apfelrosenkuchen mit Kokosmehl: Hingucker für Eure Ostertafel!

(Reklame!)* Noch vier Wochen bis Ostern, das is nich mehr lange hin! Deshalb hab ich einen Apfelrosenkuchen mit Kokosmehl dabei. Dieser eignet sich als Mitbringsel, falls Ihr eingeladen seid oder als Hingucker für Eure eigne Ostertafel.

Als ich das Backprocedere und das Shooting auf Instagram gezeigt habe, hagelte es viele Herzchen, Nachfragen und Kommentare. Einer lautete „Streberkuchen“ – mit dickem Smily natürlich. 😉 Und ja, es stimmt schon, ein bisschen Zeit solltet Ihr mitbringen für das schicke Schätzelein. Doch der Apfelrosenkuchen mit Kokosmehl ist unkomplizierter als er aussieht. Schon lange habe ich auf Pinterest Varianten dieses entzückenden Kuchens gesammelt. Falls Ihr mal gucken wollt: Mein Kuchenboard findet Ihr hier und darauf habe ich auch dieses Rezept gepinnt, das mir unter anderem als Inspiration diente.

Apfelrosenkuchen mit Kokosmehl Ölmühle Solling I schoenesleben.net I #Apfelrosen #Apfelrosenkuchen #Apfelrosentarte #Vanilletarte #Kokosmehl

Könnte gut für unseren Osterbrunch passen, hab ich mir gedacht und das Ganze mal ausprobiert. Immer in der festen Hoffnung, dass wir da wieder vollzählig sind. Die Grippewelle mit der echten Influenza aka Virusgrippe hat hier nämlich so richtig reingehauen. Mein Mann ist seit einer Woche nur noch ein Schatten seiner selbst. …Wirklich krass, was so paar Viren aus einem vitalen Menschen machen. Und das kann gerne mal drei, vier Wochen dauern… Aber he, es wird schon wieder werden. So lange ich gesund bin und zum Backen komme (Galgenhumor), gehts schon irgendwie. 😉

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Ihr braucht für den Apfelrosenkuchen (26cm-Tarteform)

 

Teig:

  • 100 g weiche Butter
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 100 g Dinkelmehl (Weizenmehl geht auch)
  • 100 Kokosmehl
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Zitronenschale von einer Biozitrone

Vanillecréme:

  • 4 Eigelb
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 gestrichener TL Kurkuma (gibt eine schöne gelbe Farbe)
  • Mark von einer Vanilleschote oder einen halben TL hochwertige gemahlene Vanille
  • 400 ml Milch

Belag:

  • 6-7 helle Äpfel, am besten in Bioqualität
  • 2 Bio-Zitronen
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 2-3 EL Aprikosenmarmelade
  • 2-3 EL Kokosraspel

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Und so bereitet Ihr den Apfelrosenkuchen zu:

Nummer 1: der Teig.

Die zimmerwarme Butter, den Puderzucker und das Ei schaumig schlagen. Danach das Mehl,  Kokosmehl und eine ordentliche Prise Salz dazu geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Nun darf der Mürbeteig ruhen, mindestens eine Stunde. Das geht im Kühlschrank oder auf der Terrasse/Balkon so wie bei mir. Allerdings dürfen keine Minusgrade sein. Denn Einfrieren wollen wir ihn ja nicht, ne?! Nun den Ofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen, den Teig nach der Ruhezeit nochmals durchkneten und mit der Hand in die gefettete Tarteform drücken.  Mit der Gabel einige Luftlöcher reinkieken, mit Backpapier auslegen und getrockneten Erbsen auffüllen. Den Kokosmehl-Mürbeteig im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten blind backen.

Danach den Kuchen auskühlen lassen und die Erbsen abschütten. Sie lassen sich übrigens wiederverwenden. Ich habe eine extra Blind-Back-Tüte. 😉

Nummer 2: die Äpfel.

Ich hatte mir im Vorfeld einige Youtube-Videos angeschaut, wie man die Apfelscheiben so dünn hinbekommt und vor allem, wie man die Röschen formt. Das Video von Evas Backparty hat mir am besten gefallen, deshalb packe ich es Euch mal mit in den Post, auch wenn mein Rezept ein anderes ist.

Da ich keine professionelle Reibe (Mandoline) besitze, habe ich es schlussendlich mit einem stinknormalen Küchenmesser hinbekommen. Und das war auch gar nicht schwer. Zuerst die Äpfel gründlich waschen, danach das Kerngehäuse mit einem Ausstecher entfernen. Wenn Ihr den nicht habt, geht es auch mit dem Messer. Die Äpfel vierteln und ggf. das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel in ca. 2 mm dünne Scheiben schneiden. Und: keine Panik, gerät eine Scheibe zu dick oder dünn, ab in den Mund oder den Obstsalat. Die dünn geschnittenen Apfelschreiben in einen großen Topf geben und immer wieder ein bisschen von dem ausgepressten Zitronensaft darüber geben, damit sie an der Luft nicht braun werden. Danach Zucker und Zimt darüber geben und den Topf mit Wasser auffüllen.

Nun die Apfelscheiben aufkochen und kurz, also drei bis vier Minuten, ziehen lassen und danach gleich abgießen. Ich hab den Saft aufgefangen, meine Tochter hat ihn mit Wonne getrunken. Die Apfelscheiben sollen biegsam aber nicht zu weich werden. Jetzt dürfen die Scheiben in Ruhe abkühlen, während Ihr Euch um die easy Vanillecréme kümmert.

Ach so, noch eine Sache zu den Äpfeln: Wenn Ihr das so macht wie eben beschrieben, werden die Äpfel bissfest (auch nach dem Backen). Solltet Ihr das nicht mögen, schält die Äpfel für den Apfelrosenkuchen einfach. Dann haben die Apfelrosen natürlich nicht so eine dekorative rote Farbe, werden aber weicher. Und es is ja schließlich wichtig, dass es Euch schmeckt, richtig?!

Nummer 3: die Vanillecréme.

Für die leckere Füllung des Apfelrosenkuchens das Eigelb mit dem Zucker, der Speisestärke, dem Kurkuma und ca. 100 ml Milch verrühren. Falls Ihr eine Vanilleschote da habt, diese aufschneiden, das Mark herauskratzen und zu der restlichen Milch geben. Falls Ihr keine habt, einfach gemahlene Vanille benutzen. Nun die Milch aufkochen, Hitze sofort reduzieren und die Ei-Zucker-Stärke-Masse langsam einrühren. Unter kräftigem Rühren die Vanillecréme so lange rühren, bis die Konsistenz cremig ist. Nun die Créme auf den vorgebackenen Boden geben.

Nummer 4: Zeit für die Apfelrosen!

Jetzt formt Ihr aus den abgekühlten Apfelstücken kleine Rosen und setzt sie auf die Vanillecréme. Ihr werdet sehen, die erste Rose sieht noch bisschen komisch aus, doch die dritte ist schon super! Ich glaub an Euch!! 😉 Mir gefällt es am besten, wenn der ganze Kuchen mit Röschen bedeckt ist, Ihr könnt aber natürlich auch nur am Rand welche setzen und eine große in der Mitte oder so. Tobt Euch aus!!

Wenn Ihr mit dem Belag fertig seid, erwärmt Ihr die Aprikosenmarmelade kurz in der Mikrowelle oder im Wasserbad und bestreicht die Äpfel damit.

Zum Schluss schiebt Ihr den Apfelrosenkuchen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze 35-40 Minuten in den Ofen, bis die Apfelrosen bzw. der Kuchenrand leicht gebräunt aussehen. Und Achtung: zu allerletzt braucht es noch bisschen Geduld. Nur ein ausgekühlter Apfelrosenkuchen ist ein guter Kuchen!! Damit es keine Matsche auf dem Teller gibt, sollte der Kuchen komplett ausgekühlt sein. Jaa, da habe selbst ich, die ich lauwarmen Kuchen über alles liebe, geduldig gewartet, bis ich ihn angeschnitten habe. Und seht selbst: Es funktioniert! Tipp: Wenn Ihr vor dem Servieren noch Kokosraspel und Puderzucker darüber streut, sieht es besonders lecker aus.

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Kokosmehl von der Ölmühle Solling

Ich habe ja seit einiger Zeit Kokosmehl für mich entdeckt – siehe das Rezept für die Blutorangen-Tarte. Kokosmehl wird aus dem getrockneten, teilentölten und gemahlenen Fruchtfleisch von frischen Kokosnüssen gewonnen. Es ist nährstoffreich (Vitamin C, Vitamin B6 und B2) und enthält mit Kalium, Magnesium, Phosphor, Kalzium, Eisen und Zink viele wichtige Mineralstoffe. Kokosmehl ist ballaststoffreich und basisch, was herkömmliches Mehl – egal welche Getreidesorte – ja leider nicht ist. Es enthält noch ungefähr 12 Prozent Kokosöl, pflanzliches Eiweiß sowie knapp 40 Prozent Ballaststoffe.

Für diesen Post arbeite ich mit der Ölmühle Solling zusammen, einem engagierten Familienunternehmen aus Boffzen im Weserbergland, Niedersachsen. Und weil mich grundsätzlich die Menschen und ihre Geschichte hinter den Produkten interessiert, schreib ich sie Euch kurz auf: Die Ölmühle Solling wurde 1996 von Werner und Gudrun Baensch gegründet. Nach Jahren im Ausland war der studierte Lebensmitteltechnologe mit seiner Frau und den damals kleinen Kindern nach Deutschland zurückgekehrt. Mit dem Wunsch, eine sinnerfüllende Arbeit mit Nachhaltigkeit zu verbinden, gründeten die Baenschs ihr eigenes Unternehmen und begannen mit der Produktion von Raps- und Sonnenblumenöl, wie ein „historisches“ Bild auf Insta zeigt.

Inzwischen ist das Unternehmen gewachsen. Die Ölmühle Solling produziert ganz verschiedene Öle: Speise-, Würz- und Wohlfühlöle aber auch Aufstriche, Essige, Naturkosmetik und eben Nussmehle wie das Kokosmehl – fast alles in Bio-Qualität. Unter den Ölen sind Klassiker wie Leinöl, Kürbiskernöl oder Olivenöl aber auch aromatische Würzöle wie Ingwer-Lemongrass, Spargel oder Nana-Minze. Bei den Nussmehlen gibt es neben dem Kokos- und Mandelmehl auch ausgefallenere Sorten wie beispielsweise Chia-, Hanf-, Lein-, Sesam- oder Traubenkernmehl. Letzteres will ich unbedingt mal ausprobieren, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das wohl schmeckt. Es soll sich gut im Müsli und Desserts machen.

Und nicht nur die Produktpalette ist gewachsen, auch das Team hat sich vergrößert. Seit einiger Zeit ist die nächste Generation mit Sohn Sebastian und Tochter Sarah Baensch am Start. Man sieht es der modernen Kommunikation an, die auch auf Online setzt. Das finde ich ernsthaft gut und ist null gelobhudelt. Viele Mittelständler tun sich auch 2018 immer noch schwer mit Internet, Social-Media & Co., im Osten noch mehr als im Westen, was ich gerade im produktnahen Bereich für einen groben Fehler halte (jaaaa, hier spricht kurzzeitig die PR-Frau).

Apfelrosenkuchen mit Kokosmehl Ölmühle Solling I schoenesleben.net I #Apfelrosen #Apfelrosenkuchen #Apfelrosentarte #Vanilletarte #Kokosmehl

In der Ölmühle Solling werden konsequent Bio-Rohstoffe verarbeitet. Viele Produkte sind Naturland-zertifiziert. Für das Kokosmehl stammen die Kokosnüsse von Erzeugerbetrieben in Sri Lanka und den Philippinen. Im Kokos-Partner-Projekt des niedersächsischen Familienunternehmens bewirtschaften rund 1.300 assoziierte Farmer über 8.200 Hektar nachhaltig ökologisch bewirtschaftete Plantagen. Die Arbeiter haben sichere Arbeitsplätze, ihre Familien die Möglichkeit für Schul- und Berufsausbildung. Das Projekt ist Naturland-zertifiziert und trägt als Zeichen für das nachhaltig soziale Engagement das Naturland-Fair-Siegel.

Ich erzähle das so ausführlich, weil ich daran glaube, dass sich Unternehmertum, Engagement und Nachhaltigkeit ergänzen können. Und weil ich finde, dass das für mich als Verbraucherin den Unterschied macht!

Apfelrosenkuchen mit Kokosmehl Ölmühle Solling I schoenesleben.net I #Apfelrosen #Apfelrosenkuchen #Apfelrosentarte #Vanilletarte #Kokosmehl

So. Jetzt hätt‘ ich fast ein „Amen“ getippt und darüber ganz vergessen zu schreiben, wo Ihr die Produkte bekommt. 😉

  • im Mühlenladen in Bofffzen, Höxtersche Strasse 1, 37961 Boffzen
  • im Mühlenladen in Köln, Friesenwall 29, 50672 Köln
  • im Onlineshop

Viel Spaß beim Nachbacken wünsch‘ ich Euch.

LG Anja

Und wer das Ganze pinnen möchte, kann das hiermit tun:

 

*  Transparenzhinweis: Für diesen Artikel erhalte ich ein Honorar von der Ölmühle Solling. Bezahlt wird die Reichweite meines Blogs und meine Arbeitszeit (darunter Rezeptentwicklung, Einkaufen, Backen, Schreiben, Fotografieren, Fotobearbeitung), nicht jedoch meine Meinung. Die ist nämlich unverkäuflich. Herzlich Dank für die angenehme Zusammenarbeit, das hat mir viel Spaß gemacht!!

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3 Kommentare

  1. Das klingt so super, ich hab schon eine Idee, was ich da eigenes für meine kleine Familie draus zaubern kann. Das mit den Apfelrosen hab ich jetzt nämlich schon des Öfteren gesehen. Danke für das schöne Rezept!

    • …na gern!! Hab mal auf Deinem Blog vorbei geschaut – Respekt, Du bist ja schon lange dabei! Mir war bisher gar nich bewusst, dass auch Frauen zocken und darüber schreiben, cool!

      LG Anja

      • Vielen Dank 😊 tatsächlich bin ich in dem Bereich ja eher ein kleines Licht. Liegt aber vermutlich dran, dass mich noch so viele andere Sachen interessieren. Habe mit den Apfelrosen Mürbeteigkörbchen gemacht. Der Hammer 😍
        LG

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