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Meine Bloggerreise an die Sächsische Weinstrasse (Teil 2)

(Reklame!*) Bei meiner Bloggerreise an die Sächsische Weinstrasse im Oktober hab ich so viel erlebt, dass ich zwei Posts brauche, um Euch davon zu erzählen. Schließlich wollen wir hier ja auch nüscht unterschlagen oder weglassen, nech?! 😉 Dafür war es ja viiiieeeel zu schön!!

Wer den ersten Teil verpasst hat: Hier lest Ihr, was zuvor geschah – was das kleinste deutsche Weinanbaugebiet besonders macht, wo wir übernachtet haben, warum Weinbergsmauern mega wichtig und ein Kulturgut sind, welche Rebsorte nur in Sachsen wächst und mit wem ich überhaupt unterwegs war.

Und nun schnallt Euch an, wir fahren unter anderem Bus 😉 – weiter gehts mit

Station 4 meiner Bloggerreise an die Sächsische Weinstrasse: Restaurant Daniel

Es ist ja immer prima, in der eigenen Heimat neue Locations zu entdecken. Bei der Recherche für die Organisation der Reise ist mir das Restaurant Daniel empfohlen worden: „Wenn Ihr einheimische Weine und sächsische Küche in Slow-Food-Qualität probieren wollt, müsst’er unbedingt ins Restaurant Daniel„, hatte mir eine Freundin erzählt. Mit meinen sechs Bloggerinnen im Schlepptau zeigt sich, dass das Restaurant eine gute Wahl war. Als wir angekommen, werden wir schon erwartet und herzlich von Chefin Carolin Fischer, der Frau von Inhaber Daniel Fischer, begrüßt.

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Es folgt ein leckeres saisonales Menü mit fast ausschließlich regionalen Zutaten. Die Fischers führen das Haus als Slowfood-Restaurant. Im Unterschied zu „Fastfood“, wo es um schnelles Sattwerden geht, setzt „Slowfood“ auf bewusstes Zubereiten, Essen und Genießen.

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Entspannt lassen wir den vollgepackten erlebnisreichen Tag in dem Kellergewölbe in der Dresdner Neustadt ausklingen. Eine Absackerrunde durch die nahgelegene Kneipenmeile verwerfen wir. Irgendwie sind alle zu kaputt und so cruisen wir lieber wieder nach Meißen in unsere gemütlichen Ferienwohnungen.

Schließlich gehts ja am Sonntag knackig weiter.

Station 5 meiner Bloggerreise an die Sächsische Weinstrasse: Porzellan-Manufaktur Meissen

Und zwar mit einem Frühstück auf Meissener Porzellan, worauf ich mich besonders freue. Zu einer Genussreise entlang der Sächsischen Weinstraße gehört ein Besuch in der Porzellanmanufaktur Meissen einfach dazu.

Ich gestehe, ich war in diesem Frühjahr das erste Mal überhaupt in der Manufaktur – eher unüblich für ne gebürtige Dresdnerin wie mich… Für einen Besuch in den Schauwerkstätten und im Museum hatte es damals nicht gereicht. Aaaaber jetzt!

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Doch bevor losgeht, genießen wir erst mal das köstliche Frühstück auf Geschirr aus dem aktuellen Repertoire (mit leerem Magen wird das sonst nüscht mit dem Museum!) und hören Gästeführerin Beate Debernitz zu. Bevor die Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 gegründet worden war, speiste man nämlich von Tellern aus Holz, Ton, Zinn oder gar Silber. Erst August der Starke präsentierte seinen staunenden Gästen eine kostbare Tafelausstattung aus Meissener Porzellan. Siehste mal!

Bei einem Gang durchs Museum reisen wir dann im Schnelldurchlauf durch 300 Jahre Meissener Porzellan- und Kunstgeschichte. Die ausgestellten Porzellane sind opulent, luxuriös und detailverliebt. Auch wenn viele Stücke für unseren heutigen Zeitgeschmack (und für mich mit meiner Vorliebe für puristisches Design sowieso) viel zu üppig sind, bin ich immer wieder hingerissen von der beeindruckenden Handwerkskunst.

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Nach dem Museumsrundgang biegen wir kurz in den „artCAMPUS“ ab (Memo an mich: dafür muss ich das nächste Mal mehr Zeit einplanen!!), hier trifft moderne Kunst auf Handwerkskunst und Tradition. Die Ausstellung präsentiert zeitgenössische Kunstwerke externer Künstler aus aller Welt in Meissener Porzellan. Die Idee: International renommierte Maler und Bildhauer arbeiten gemeinsam mit Meissener Kunsthandwerkern und kreieren zeitgenössische Kunstwerke wie beispielsweise eine Skulptur aus kostbarem Porzellanbruch. Meine Lieblingsarbeit:

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Danach gehts für uns weiter in die Schauwerkstatt. Hier gewinnen wir einen Eindruck, wie viel Arbeit in einem einzigen Stück Meissner Porzellan steckt – egal, ob Teller, Vase oder Schmuckstück. Nach dem Drehen und Formen werden beim Bossieren die einzelnen Figurenteile zusammengefügt. In unserem Falle sind es unzählige Blüten. Vieles is mir echt neu. Habt Ihr gewusst, dass die Zwiebel auf dem berühmten Meissener Zwiebelmuster eigentlich ein Granatapfel is?? Das lernen wir am Arbeitsplatz der Unterglasurmalerei. Hier wird auch das Meissener Markenzeichen, die gekreuzten Schwerter, per Hand aufgemalt. So ist das bei jedem einzelnen Teil. Letzte Station für uns: die Aufglasurmalerei, wo wir staunend zugucken wie Federstrich für Federstrich ein wilder Drache entsteht. Faszinierend!

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Und dann müssen wir leider schon weiter. Nach einem fixen Stopp in den Meissen-Boutiquen (es gibt auch ein Outlet!!!!!), wartet nämlich bereits Katharina Lai auf uns. Auf geht’s zur letzten Station des Wein-Wochenendes.

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Station 6: Mit dem Goldrieslingexpress ins WeinReich nach Diesbar-Seußlitz

In Katharina Lais gelb-rotem Goldriesling-Express rumpeln wir von Meißen nach Diesbar-Seußlitz und haben richtig Spaß dabei. Der Bus ist ein altes DDR-Fahrzeug, eines der letzten Modelle, die das VEB-Robur-Werke Zittau verlassen hat. Und damals war die Federung noch ein bisschen kerniger als heute, lerne ich.

Katharina hat den Bus restauriert, extra einen Busführerschein gemacht und bietet ihren Gästen nun geführte Weintouren entlang der „Sächsischen Weinstrasse“ an. Ähnlich wie die Winzerinnen zuvor, ist auch sie ein Multitalent, zudem total offen und herzlich. Von Haus aus Versicherungsexpertin, bewirtschaftet sie seit Jahren einen eigenen Weinberg in Steillage, ist Vorsitzende des Tourismusvereins der Region, Weingästeführerin und ehemalige Weinprinzessin.

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Zusammen mit ihrem Lebenspartner hat sie außerdem 2016 das WeinReich eröffnet, eine Weinbar im liebevoll sanierten ehemaligen Pferdestall des Rittergutes von Schloss Seußlitz. Hier präsentiert sie neben einheimischen Sorten auch ausgewählte Tropfen der 13 Weinhoheiten Deutschlands. Diese exzellenten Weine treffen im WeinReich auf moderne Kochkunst aus regionalen Zutaten, was wir zum Abschluss bei einem Mittagsimbiss probieren. Wir fotografieren noch mal wie wild und verrückt, hören den Beiden zu und sitzen dann ein bisschen stiller als bei den Stationen zuvor am Tisch. Die vielen Eindrücke müssen sich erst mal setzen.

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Mit dem WeinReich in Diesbar-Seußlitz endet unser Weinwochenende ganz bewusst dort, wo die Sächsische Weinstraße ihren Anfang nimmt. „Unser Dorf ist neben Meißen, Radebeul und Pillnitz einer der bekanntesten und schönsten sächsischen Weinbauorte “, sagt Katharina.

„Yep, das stimmt“, nicke ich. Irgendwie würd ich mich jetzt gern noch draußen in die Loungemöbel des WeinReichs werfen und den herrlichen Blick auf die Elbe und die vorbeifahrenden Schaufelraddampfer genießen. Doch es hilft ja nüscht, die anderen müssen zum Zug bzw. zum Flieger. Auf gehts also. „Herzlichen Dank für Alles und auf bald! War total schön bei Euch.“

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Und falls Ihr wissen wollt, was die anderen Mädels so geschrieben haben, dann klickt gern mal rein. Ich hab die bisher erschienen Blogposts verlinkt.

 

Einen schönen Montag und LG Anja

* Transparenzhinweis: Ich habe die Reise im Auftrag der Agentur KetchumPleon im Rahmen der Kampagne „So geht Sächsisch“ organisiert und begleitet. Dafür habe ich ein Honorar erhalten. 

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