Kolumne, schöneWelt
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Die Sache mit dem Schweinehund und dem Anlass, den es manchmal braucht, um ihn alt aussehen zu lassen.

„Ooch komm, schau mal das wunderbare Frühlingswetter da draußen!“ sagt das Engelchen auf der linken Schulter. „Pah“, pamt der Schweinehund zurück, gleich ist Abendbrot, das schaffen wir jetzt eh nicht mehr.“ Willkommen in meiner Fitnesswelt, Ihr Lieben. Ja, leider ist mein innerer Schweinehund ein ganz schon sturer Brocken, wenn`s um Sport, ums Joggen geht. Gerade wird er aber ziemlich kleinlaut; und Schuld ist irgendwie der Aufstieg unserer Mannschaft in die 1. Fußball-Bundesliga.

Nein, ich gehe jetzt nicht unter die Fußballfrauen. Um Gottes Willen. Auch wenn ich es natürlich als Leipziger total cool finde, dass RB jetzt ganz oben mitspielt.

Ich bewege mich wieder und gehe joggen.

Letzten Sonntag ist es passiert. Auslöser dieser schier unglaublichen Entwicklung (ja, das ist es für mich ;-)) ist die Parkplatznot rund ums Stadion. Und weil ich zum Aufstiegsspiel jobbedingt genau da hin musste, habe ich das Fahrrad genommen und bin die 5 Kilometer geradelt.

Bitte lacht jetzt nicht, das war wirklich das erste Mal. Ja, ich weiß das ist kein Akt, mal 5 Kilometer mit dem Rad zu fahren und ja, das sollte und kann ich ruhig öfter tun. Ich habe aber ein Auto. Und da sitzt man so bequem. Und es ist windstill und trocken. Und überhaupt.*räusper* Beim Joggen ist die persönliche Komfortzone einfach sooo weit weg …

Nach diesen dann ja insgesamt 10 Kilometern mit dem Fahrrad hin und zurück war es wieder da. Dieses wunderbar angestrengte Gefühl nach dem Sport . Das leichte Zwicken in den Oberschenkeln. Und dieses: Ich muss jetzt was trinken! Ich will es jetzt wieder öfter spüren, denn das ich das nun so gar nicht kenne, ist ja auch nicht der Fall. Deshalb habe ich mir gleich meine Laufsachen geschnappt und bin los. Langsam, ganz langsam. Mit Musik im Ohr und erst mal ohne großes Vorhaben. Ich wollte es einfach nur tun. Mir die Chance nicht entgehen lassen, die mir der Fahrradtrip vom Sonntag gegeben hat.

Meine Ziele? Naja, ein Marathon 😉 Nein, da kenne ich mich gut, das ich ein bisschen zu hoch gestapelt. Ich will wieder so laufen können, dass nichts mehr wehtut dabei. Ich ruhig joggen kann und die Beine später mal automatisch Ihre Arbeit verrichten. Der Kopf dabei denken kann und sich dieses Glückgefühl einstellt, von dem immer alle reden. Und ja, so als ü40-Frau wird es nicht leichter, seine aktuelle Kleidergröße zu halten. Auch ein Aspekt, zu dem ich stehe.

Tja, und jetzt hoffe ich natürlich, dass ich es schaffe, auch dranzubleiben. Und, dass RB Leipzig natürlich auch dran bleibt, im viel zitierten Fußball-Oberhaus. Logo.

Und Ihr? Habt Ihr auch so eine Schweinehund-Geschichte? Lauft Ihr regelmäßig? Habt Ihr Tipps für mich, wie ich die Lust am Laufen halten könnte??

Ich freu mich drauf, Conni

schoenesleben.net übers Joggen_Sportklamotten

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