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Sommersünde „von nebenan“: Eis aus der Region.

regionales Eis aus der Supermarkttheke_Lifestyleblog www.schoenesleben.net

Liebe Size-Zero-Streberinnen, Ihr müsst jetzt stark sein – eventuell diesen Satz hier auch einfach überlesen: Wir Deutschen verspachteln pro Jahr acht Liter Eis! Acht Liter! Überlegt Euch das mal! Oder nein, lieber nicht. Wenn wir uns diese acht Liter in Gedanken auf die Hüften tackern fangen viele vielleicht an verzweifelt zu weinen und kaufen nie wieder ein Eis. Und das wäre schade. Oder?

Eis geht bei mir immer: Im Sommer gern ein fixes gleich auf die Hand; im Winter darf es gern auch mal ein mächtig gewaltiger Nuss-Nougat-Becher* sein. (* bitte setzt an dieser Stelle gern Euer persönliches Dickmacher-Oh-Gott-Mein-Neues-KLEID-Lieblingseis ein ;-)). Ich persönlich brauche dafür keinesfalls die passende Location; es schmeckt mir auch abends auf der Couch perfekt.

Sommersünde „von nebenan“: Eis aus der Region

Eis aus der Region

Ich bin ja überzeugt, dass Eis nicht dick machen muss. Also … nicht unbedingt sooo dick wie wir vielleicht glauben. Und ungesund ist es schon mal gar nicht. Lasst einfach die millimeterdicken Schokohüllen weg und kauft weniger Sahneeis. Ein etwas genauerer Blick in die Supermarkt-Tiefkühltruhen – vorbei an den bunten, knalligen Sorten – und schon findet Ihr sie: Die mit Liebe und in Handarbeit hergestellten regionalen Eissorten.

Und die kann ich wirklich wärmstens empfehlen!

Persönlicher langjähriger Favorit:

Eis von der Hofmolkerei Pleißental aus Werdau.

Und ganz konkret: Ziegeneis! Müsster Euch gar nicht schütteln; das schmeckt prima. Gibt aber auch viele andere köstliche Sorten – ist sicher auch für Euch was dabei. Ihr könnt es unter anderem bei Edeka, Diska, Rewe, Globus und Kaufland kaufen.

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Anfang Mai war ich auf der „Mitteldeutschen Warenbörse“ in Schkeuditz. Ein Branchentreffen regionaler Lebensmittelhersteller aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Beeindruckend, das Angebot da – ich hätte den ganzen Tag dort verbringen können.

Das Werdauer Eis hab ich dort zwar nicht gefunden; dafür viele andere. Und ich dufte kosten! Das ist zwar ein bisschen wie in der Parfümerie: Irgendwann schmeckt alles gleich. Und überhaupt: die Geschmäcker sind ja bekanntlich auch absolut verschieden. Ich will deswegen auch gar keine Empfehlung für bestimmte Sorten geben. Sie schmecken all!. Und sie sind nachhaltig hergestellt: aus „glücklicher“ Milch vom Bauern drei Orte weiter, mit echten Früchten und ohne Zusatzstoffe.

Diese Eissorten regionaler Hersteller habe ich bei meinem Messebummel kennengelernt:

Bauernhof-Eis aus Dermbach in Thüringen

Ein echter Familienbetrieb! Und unter anderem mit Geschmäckern – äh … nun ja, sagen wir mal … die ich lieber in anderer Form in der Küche verwende: Zwiebeleis gibt’s hier, Käseeis oder Kräutereis. Allerdings nicht im Handel; da müsste schon ein persönlicher Besuch in Dermbach drin sein. Das Bauernhof-Eis ist in Thüringen in einzelnen Filialen im Einzelhandel gelistet.

Nepple-Eis aus Dresden

Die Nepples sind schon klasse: stellen zwei knackige Männer in pink-bunter Firmenuniform auf die Messe. Klar gehe ich da hin. Süß, wirklich … also das Eis. Auch. Die Jungs … nett. Also wirklich, was Ihr denkt ;-). Absolute Empfehlung, zumal – wie ich erfahren habe – das, was die herstellen, tatsächlich preisgekrönt ist. Die Chefin hat einen 3. Platz bei der Europameisterschaft der Eis-Macher geschafft. Respekt.

Eismanufaktur Annaberg Buchholz

Das Weihnachtsland Erzgebirge kann halt „kalt“ ;-), klar, dass es hier auch köstliches Eis gibt. Was mir hier aufgefallen ist: Es ist weniger süß als die anderen. Sehr angenehm! Das Rezept ist noch „aus guten alten Zeiten“, hat sie mir verraten.

Eis-Traum Thum

Wäre ich RB-Stadion-Geher, wäre mir die zweite erzgebirgische Leckerei sicher schon mal über den Weg gelaufen: Denn das gibt es tatsächlich in unserem Stadion; man könnte also sagen, es ist so eine Art Championsleague-Eis.

Eiswerk Brehna

Ja, Sachsen-Anhalt kann es natürlich auch. Der tolle Mango-Vanille-Traum  von den Brehnaern liegt im Übrigen gleich neben „meinem“ Ziegeneis in der Rewe-Kühltruhe.

Mein Fazit: Ich ignoriere die „Schöllers“ dieser Welt jetzt einmal mehr. Und schaue in der Eistheke im Supermarkt ganz genau, wo sich eventuell eine neue Eissorte „von nebenan“ versteckt hat.

Probiert`s aus, es lohnt sich. Und verratet uns gern Eure Lieblings-Eismanufaktur.

PS: Nein, hier ist null bezahlte Werbung versteckt, ich schreibe es sicherheitshalber noch mal hin. Wenn es so wäre, hätte ich es den Post selbstverständlich gekennzeichnet. Das ist meine ehrlich Begeisterung und Überzeugung!

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