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Durstlöscher Eistee und wie Ihr ihn perfekt hinbekommt

Im Sommer hab ich ein echtes Problem: Ich trinke viel zu wenig. Sicher, das „Trinkproblem“ der meisten Deutschen wird das ganze Jahr über immer wieder in den verschiedenen Gesundheitsmagazinen thematisiert und überall sieht man fitte, gutaussehende Models, die lasziv ihre Wasserflasche in der Hand halten.

Im „Wasserflasche halten“ wäre ich ja auch noch gut. Dann hört es allerdings schon auf. Ich bekomme das Zeug einfach nicht runtergeschluckt. Keine Ahnung, welche Barriere im Gehirn mich daran hindert, aber es geht nicht. Ich rette mich deswegen schon seit Jahren mit Apfelschorle über den Tag, was im Laufe der Zeit zu einer ziemlichen Aversion gegenüber diesem unschuldigen Saft-Wasser-Mix geführt hat.

Und klar, was einen nicht wirklich umhaut, vergisst man auch schnell mal. Das kann ich wirklich sehr gut. Ich sitze am Schreibtisch und tippe vor mich hin – und plötzlich ist es Mittag und ich habe seit dem Morgenkaffee noch nichts getrunken. Manchmal ertappe ich mich dann, wie ich wie von der Tarantel gestochen in die Küche sprinte, mir eine große – APFELSCHORLE (*augenroll*) – mache und selbige in mich reinschütte.

Im Winter ist es im Übrigen nicht ganz so schlimm, denn da hilft mir eine große Kanne Tee über den Arbeitstag. Jetzt könntet Ihr zu Recht sagen: `Na dann mache es doch wie im Winter, nur lass den Tee halt kalt werden. ´ Da hättet Ihr natürlich Recht, aber kalter Tee schmeckt halt irgendwie auch nur wie eingeschlafene Füße. Zur Not okay, aber zum Trink-Junkie macht der mich auch nicht.

Das Gemeine: Ich merke wirklich intensiv, wenn der Notstand in meinem Organismus ausgebrochen ist. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, muss gähnen und fühle mich wenig später wirklich krank, matt und drei Tonnen schwerer als sonst. Der Gipfel sind ganz, ganz schlimme migräneartige Kopfschmerzen, bei denen eigentlich gar nichts mehr geht.

Ehrlich, diesen Zustand wünsche ich keinem. Und damit der so selten wir möglich eintritt, zwinge ich mich wirklich jeden Tag aufs Neue, viel zu trinken. Auch kalter Tee ist es teilweise, aber nicht irgendwelcher. Ich habe Eistee für mich entdeckt. Und damit meine ich nicht den oben angesprochenen kalt gewordenen Tee vom Morgen – nein – der wird extra besorgt und dann frisch zubereitet.

Schönesleben.net_Eistee

Ich sage Euch, wenn Ihr Eistee wirklich richtig macht und ein paar Tricks beachtet, wollt Ihr nichts anderes mehr im Sommer trinken.

Eine gute Grundlage ist natürlich ein wirklich guter Tee, den Ihr im Teeladen bekommt. Ich habe ein paar Sorten von der Firma Tee-Gschwendner zur Verfügung gestellt bekommen und muss sagen: Da gibt’s wirklich eine große Auswahl leckerer Eistee-Sorten.

Habt Ihr Eiswürfel in der Tiefkühltruhe? Gut.

Schönesleben.net_pure EiswürfelBeim Eistee-Machen stellt Ihr erst einmal einen hoch konzentrierten, starken Tee her und lasst ihn je nach Sorte 2 bis 10 Minuten ziehen. Aber schaut dabei auf die Uhr; wenn Ihr zu lange wartet, wird der Eistee bitter. Dann kommen die Eiswürfel zum Zuge.

Das Konzentrat füllt Ihr durch ein Sieb in eine feuerfeste Kanne und kühlt das Ganze mit den Eiswürfeln sofort runter. Schönesleben.net_EiswürfelDas erhält den ursprünglichen Geschmack. Dann füllt Ihr die Kanne noch mit normalem Wasser aus dem Wasserhahn auf und fertig.

Ich brauche es ja immer ein bisschen süß, deswegen kommt bei mir immer noch ein bisschen Süßstoff dazu. Hübsch sieht es aus, wenn Ihr noch ein paar Beeren in die Kanne gebt oder wenn Ihr Eiswürfel aus Fruchtsaft habt. Letzteres ist mein persönlicher Favorit!

Schönesleben.net_Eistee eingießen

Meine Lieblingssorten von Tee-Gschwendner sind im Übrigen „Pomelo“ und „Kalimba“.

So, und jetzt viel Spaß beim Ausprobieren.

PS: Auch wenn mir die  Tee-Gschwendner ein paar Packungen zum Probieren geschenkt hat: Gekostet habe ich selber und meine Meinung hab ich auch selbst.

Sommerlich-erfrischende Grüße von Conni

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