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Getestet: Teigtaschen mit dem Teigtaschenformer von Tchibo

www.schoenesleben.net, der Lifestyleblog aus Leipzig

”Von der Dämmung befreit sind Dach und Decke, durch des Handwerkers starke, robuste Hand.”

Entschuldigt, ich albere mir gedanklich gerade ein bisschen mit Goethes Hilfe meine momentane Situation schön.

Bei uns ist nämlich gefühlt die Hälfte des Hauses Baustelle – ausgelegt mit einem formschönen und farbenfrohen Belag aus strapazierfähigem Malervlies. Fein berieselt mit ollen Glasfasern, die aus der alten Glaswolle in den Dachsparren stammt. Das Sommerquartier auf der Terrasse ist für dieses Jahr auch Geschichte, da residiert seit ein paar Tagen ein Berg alter, gelb-brauner Holz-Panele, die besagte robuste Handwerkerhand beherzt von der Decke gekloppt hat.

Da liegt er nun, der mumpfige Holzpanelen-Schick der 90er.

Aber bevor wir unseren frischen Lieblings-Raum beziehen können, dauerts leider noch ein Weilchen. Und so lange halte ich mich am liebsten in der Küche auf. Das ist nämlich momentan der einzige Raum, der nicht irgendwie zweckentfremdet wird.

”Ich bin ich noch Mensch, hier darf ich noch sein”, um nochmal poetisch zu werden.

www.schoenesleben.net hat den Teigtaschenformer von Tchibo ausprobiert

Baustellenromantik 😉

Allerdings: Wenn die Hobby-Bloggerin hier eben nicht nur einen einfachen Schnittenteller zum Abendbrot kredenzen will, sondern uuunbedingt ihre neue Teigtaschenformer von Tchibo ausprobieren und das natüüürlich auch noch verbloggen will, wird’s schwierig. Denn selbstredend sind alle Accessoires gut verpackt in einer Kiste im Keller, an die ranzukommen gerade unmöglich ist. Eine nette Stelle zum fotografieren im Haus – Fehlanzeige, weil jeder freie Platz mit Möbelstücken aus dem leergeräumten Sanierungsobjekt bestückt ist.

Warten bis alles vorbei ist? Nö.

Ich hab trotzdem gekocht und fotografiert. Bin bei Nieselregen raus in den Garten und habe unseren alten Tisch fix von Laub und Tannennadeln befreit. Essen drauf, Gemüsefach-Deko dazu und fertig. Könnt Ihr die Tropfen erkennen?

www.schoenesleben.net, der Lifestyleblog aus Leipzig einfache Rezepte Teigtaschenformer Tchibo

Da isser, der Teigtaschenformer von Tchibo. Funktioniert superprächtig.

Von den Fotos abgesehen: Die Teigtaschenformer haben prima funktioniert. Hatte erst ein wenig Bedenken, weil sie sich doch ein wenig wackelig angefühlt haben und sich auch nicht richtig geschlossen haben. Aber offenbar muss das so sein, denn keine einzige Teigtasche ist kaputt gegangen oder hat sich irgendwie im kochenden Wasser aufgelöst oder so. Alles prima. Hätte ich wirklich nicht gedacht. Und die Taschen selber – leeecker! Ich habe einfach das Grundrezept gemacht, was Tchibo den Teigtaschenformern beigelegt hat. So für den ersten Versuch im Baustellenchaos war ich da ganz dankbar.

Und so habe ich meine Gefüllten „Baustellen“-Teigtaschen mit dem Teigtaschenformer von Tchibo gemacht:

Für den Nudelteig habe ich

  • 400 Gramm Mehl
  • 4 Eier
  • 1 Teelöffel Salz

genommen, vermischt und dann eine Stunde ruhen lassen.

Währenddessen könnt Ihr gut die Füllung zubereiten.

  • 500 Gramm Hähnchengeschnetzeltes
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 2 Eier
  • 3 Esslöffel geriebenen Parmesan
  • 1 Esslöffel Mascarpone
  • etwas Öl
  • Salz
  • Pfeffer

Erst werden Fleisch und Gemüse fein gewürfelt und angebraten; ich habe das etwa 5 Minuten – vielleicht auch ein wenig länger – getan. Dann kommt Marscapone dazu und alles wird fein püriert. Zum Schluss werden noch Ei und Hartkäse dazugetan und schon ist Eure Füllung für die Teigtaschen fertig.

Wenn sich Euer Nudelteig lange genug ausgeruht hat, könnt Ihr jeweils breite Streifen abschneiden und mit einem Nudelholz ausrollen. Ich hab da jeweils noch mit etwas Mehl rumgestiebt, damit der Teig nicht anpappt.

Dann werden mit einer Seite des Teigtaschenformers runde Kreise ausgeschnitten, die dann wiederum auf die Rückseite gelegt und mit der Füllung befüllt werden. Dann drückt Ihr die Former zusammen und nehmt vorsichtig die Teigtaschen raus. Hat wie gesagt super geklappt.

Alle Teigtaschen kommt jetzt gemeinsam in einen großen Topf mit kochendem Salzwasser. Dort kochen sie, bis sie alle an der Oberfläche schwimmen.

Was ich nicht gedacht hätte: Ihr bekommt echt viele Teigtaschen raus, wir haben 2mal davon gegessen! Was ja auf so einer Baustelle auch nicht schlecht ist; warum aufwändig kochen, wenn noch was im Kühlschrank ist?!

www.schoenesleben.net Gefüllte Teigtaschen mit dem Teigtaschenformer von Tchibo

Hat super funktioniert und schmeckt prima. Guten Appetit!

Mein Fazit zum Teigtaschenformer von Tchibo

Zum Probieren bekommt der Teigtaschenformer von mir eine absolute Kaufempfehlung. Wie gesagt, es war mein erstes Mal 😉 Ich werde jetzt sicher noch ab und an mal weiter rumprobieren und mich so selbst zur Teigtaschen-Expertin weiterbilden. Wenn es dann soweit ist, werde ich mir sicher nochmal Teigtaschenformer kaufen, die optisch ein wenig ansprechender sind. Die weiße Plastik ist zwar insofern prima, als dass ich sie einfach in die Spülmaschine stecken kann und mir keinen Kopf über irgendwelche Abnutzungserscheinungen machen muss. Aber mehr als praktisch ist dieses Material wirklich nicht.

Das Auge kocht ja schließlich auch mit, oder?

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