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Geschenke aus der Küche: Lemoncurd-Plätzchen und Earl-Grey-Kekse.

Eine gute Alternative für die, die (meist) alles haben und wenig brauchen und denen man dennoch zeigen möchte: „Eh, ich hab Euch echt lieb und schön, dass es Euch gibt!“ – also Eltern, Großeltern, Schwiegereltern etwa – sind Geschenke aus der Küche. (Mein Gott, was für ein kurzer erster Satz… Anja, Du brauchst Urlaub!)

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Ich habe zwei (plus eins) schnelle Plätzchen-Rezepte für Euch, die sich auch noch am 23.12. zaubern lassen und die echt lecker schmecken. Es gibt: Lemoncurd-Schnecken, glitzernde Earl-Grey-Kekse und Mürbeteigplätzchen mit Schoki (plus eins, weil Ihr das Rezept schon kennt).

Lemoncurd, die englische Zitronencreme, habe ich vor Jahren in England entdeckt. Hier hab ich mal über die Zeit geschrieben. Ich steh‘ echt auf das Zeug und benutze es zum Backen, rühre es ins Müsli oder löffle es auch gern mal einfach so. Hust…

Ihr braucht für die Lemoncurd-Schnecken

Teig

  • 250 gr Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 180 gr kalte Butter
  • 75 gr saure Sahne (ich hatte nur noch Quark da, ging auch)

Füllung

  • 2 Bio-Zitronen
  • 4-6 EL Lemoncurd (englische Zitronencreme – ich hatte welche von einer kleinen Manufaktur aus Leipzig „Genuss Botschaft“ – ansonsten gibts Lemoncurd in Feinkostläden oder Ihr macht ihn selbst)
  • 4 EL Rohrzucker

Guß

  • 100 gr Puderzucker
  • 2-3 EL Zitronensaft

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Und so gehen die Lemoncurd-Schnecken

1.Teig: Mehl und Salz in eine Schüssel geben und mit der klein geschnittenen Butter und der sauren Sahne zu einem glatten Teig verkneten. In zwei Teile teilen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden kalt stellen. (Macht wirklich Sinn, klebt sonst wie Hulle.)

Nach der Zeit die erste Teigportion auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 25×35 cm Größe ausrollen.

2. Füllung: Schale von einer heiß abgewaschene Biozitrone abraspeln; 2-3 EL Lemoncurd auf die Teigplatte geben und gleichmäßig vertreichen; 2 EL Rohrzucker und die abgeriebene Zitronenschale gleichmäßig darübegeben. Danach den Teig locker aufrollen und nochmals für eine Stunde kalt stellen. Gleiches Procedere für die zweite Teigportion.

3. Nun den Backofen auf ca. 180 Grad, Umluft 160 Grad vorheizen.

4. Die Teigrollen aus dem Kühlschrank holen, mit dem Sägemesser ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf das Blech legen und ein bisschen in Form drücken. Anschließend im Ofen ca. 10-12 Minuten backen bis sie hellbraun sind.

5. Inzwischen  den Puderzucker mit dem Zitronensaft vermischen und über die noch warmen Lemoncurd-Schnecken geben. Ich hab eine Spritztülle benutzt.

Fertsch!

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Kommen wir zu Sorte 2 – den Earl-Grey-Keksen – das sind die Herzen mit Glitzerkügelchen auf den Bildern. Als bekennender Tee-Junky liiebe ich ja meinen Earl-Grey am Nachmittag. Seitdem ich vergangenes Jahr entdeckt habe, dass sich der Tee auch super in Keksen macht, backe ich  regelmäßig Earl-Grey-Kekse.

Ihr braucht für die Earl-Grey-Kekse

  • 2-3 EL losen Earl-Grey-Tee oder 2-3 Teebeutel (wenn Ihr losen Tee nehmt, bitte richtig klein haken)
  • 125 gr Mehl
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • 2-3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 75 gr kalte Butter
  • Guß wie oben

Und so gehen die Earl-Grey-Kekse

Alle trockenen Zutaten mit der Butter zu einem glatten Mürbeteig verkneten und mindestens 1 Stunde kalt stellen. Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, Plätzchen ausstechen und mit Zuckerguß (siehe oben) verzieren. Ich hab dann auf einige Plätzchen silberne Zuckerperlen gepackt. Die bekommt Ihr im Supermarkt. Man kann natürlich auch einfach Puderzucker rüberstreuchen oder sie ganz pur lassen.

Die Plus 1-Variante sind ganz normale Mürbeteig-Plätzchen, die ich in zimtige Schokoladenganache getaucht und danach mit bunten Streuseln und kleinen Tannenbäumen aus Zucker dekoriert habe. Das Rezept dafür findet Ihr hier.

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Einen Teil der Plätzchen haben wir selbst verspachtelt, den Rest habe ich mit Verpackungsmaterial von Kukuwaja hübsch verpackt. Kukuwaja ist ein Onlineshop für Paperterie, Organisation und Geschenkverpackung. Für mein Streberplätzchen-Backevent hatte mir Nell, die Inhaberin, eine kleine Auswahl an Keksverpackungen zur Verfügung gestellt. In denen wohnen nun meine Plätzchen. Und zwar sehr dekorativ wie ich finde :-)! Bis zum 21.12.16, 12.00 Uhr, könnt Ihr da noch bestellen (Zahlungseingang), damit alles noch rechtzeitig vor Weihnachten da ist.

Ich hatte mir zum einen Tüten ausgesucht, die kommen mit so kleinen Verschlussklammern, darunter könnt Ihr easy eine Glückwunschkarte klemmen. Zum anderen fand ich die gewachsten Pappbecher schön, weil sie so schlicht aussehen. Die könnt Ihr je nach Lust und Laune mit Stickern, Schleifenband oder auch ganz normalem Paketstrick verpacken und dekorieren.

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Ich mag die Schwarz-Weiß-Kombi mit den Naturtönen sehr. Als Farbtupfer hab ich meine Blumenkiste von Erna Primula frisch befüllt mit einer Amaryllis und Hagebutten vom letzten Spaziergang. Pflegetipp für Amaryllis, den ich mir bei Chantal von Erna Primula abgeguckt habe:

  • knospige Blüten in lauwarmes Wasser stellen
  • Stängel alle zwei bis drei Tage mit einem scharfen Messer anschneiden und Wasser auswechseln
  • Ende des Stiels mit ein bis zwei Lagen Klebeband umwickeln, damit  sich das Stielende nicht aufspaltet
  • zum Schluss ein Holzstäbchen (Schaschlikspieß) in den holen Stängel schieben, um diesen zu stabilieren und zu verhindern, dass der Stiel unter der Blütenlast nicht abknickt.

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Und jetzt wünsch ich Euch eine möglichst entspannte Restadventszeit! Vielleicht gehts Euch ja auch so – ich merke an mir, dass die Kraft ganz schön nachlässt und es Zeit für eine Atempause wird…

Schönen Donnerstagabend und LG Anja

Transparenzhinweis: Das Verpackungsmaterial hat mir Kukuwja kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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