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Gesund und megalecker: Matcha-Cookies.

Premiere! Heute darf ich Euch unsere erste Gastbloggerin vorstellen: Dörte, 36, Hobbybäckerin, Wahlleipzigerin, im echten Leben Vertriebsfachfrau. Ihre Backkreationen (Torten und Plätzchen) sind der Knaller.

Sie hat sich das alles selbst beigebracht und ist inzwischen eine echte Meisterin. (Ich mag das so sehr, wenn Menschen was mit Liebe und Leidenschaft machen!) Jedenfalls bin ich immer baff, wenn ich auf Facebook eine neue Torte oder Bilder ihrer legendären Plätzchen sehe. Also habe ich sie vor ein paar Wochen gefragt, ob sie mir ihre Lieblingsplätzchenrezepte für 2015 verrät, uns ein bisschen in ihre minikleine Küche linsen lässt und ein paar Backgeheimnisse verrät. Am Anfang hat sie ganz bescheiden gesagt: „Wirklich? Ich mache doch gar nix Besonderes, backe nur Rezepte nach…“ Aber dann habe ich sie tot gequatscht überzeugt. Dörte hat sich Zeit für ein Interview genommen und sich die Mühe gemacht, neben den diesjährigen 25.731 Plätzchen auch noch Fotos zu machen… Voilà!

Dörte

… Falls Ihr Euch jemals gefragt habt, ob man mit Schürze gut aussehen kann – man kann! 🙂

Dörte, seit wann bäckst Du hobbymäßig?

Och, das habe ich schon früher mit meiner Mutti gemacht. Während des Studiums habe ich zu Weihnachten in unserer WG-Küche so zwei, drei verschiedene Sorten Plätzchen gebacken. Seit ich dann eine eigene Wohnung mit eigener Küche hatte, wurde es immer mehr. Inzwischen nehme ich mir seit einigen Jahren den Freitag vor dem 1. Advent frei und backe drei Tage durch. Meine Familie und unsere Freunde warten schließlich schon drauf, dass sie eine Kiste Plätzchen bekommen. Und mir macht das unheimlich Spaß.

Wann entscheidest Du, was Du bäckst?

Die Planung beginnt im November, da kommen die aktuellen Backhefte raus. Die muss ich alle kaufen (grinst) und klebe dann gefühlte 100 Klebezettel rein. Das Aussortieren auf rund 15 Sorten ist das Schwierigste…

Dein Lieblingsweihnachtsgewürz?

Zimt, definitiv Zimt. Den mag ich sehr. Und ich steh‘ auf flüssiges Vanilleextrakt.

Gibts denn Klassiker, die auf jeden Fall dabei sind?

Klar, Mürbeteigplätzchen, die müssen sein. Und ohne Vanillekipferl und Zimtsterne gehts auch nicht. Aber ich will auch immer was Neues ausprobieren.

Was gibt es denn dieses Jahr Neues?

Ich habe zum ersten Mal Matcha-Cookies gebacken. Das Rezept habe ich Dir auch mitgebracht.

Wunderbar, dann los.

Ihr braucht:

  • 120 gr weiche Butter, ungesalzen
  • 100 gr Zucker
  • 100 gr gemahlene, geschälte Mandeln
  • 1 TL Matcha Tea Pulver
  • 150 gr Mehl
  • 1 Ei (M)
  • 50 gr gehackte, weiße Schokolade
  • wahlweise: eine Handvoll Nüsse (ich habe Cashew genommen), es funktionieren auch Mandeln oder Paranüsse

Matchaplätzchen_1

Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Zuerst Butter und Zucker verrühren, das Ei dazugeben. In einer extra Schüssel Mehl, Matcha-Pulver und Mandeln verrühren. Die Mehl-Mandel Zutaten zur Butter-Zucker-Ei-Masse löffelweise dazugeben und gut verrühren.

Matchaplätzchen_3     Matchaplätzchen_2

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss die Schokolade und die grob gehackte Nüsse unterheben und aus dem Teig kleine, gleichmäßige Kugeln formen, mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und leicht andrücken. Wer möchte, kann noch eine Nuss oben in die Cookies reindrücken.

Matchaplätzchen_4

Die Cookies ca. 14-16 Minuten backen und anschließend auf Backblech ca. 5 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter umsetzen und komplett durchkühlen lassen.

Matchaplätzchen_5

Viel Spaß und guten Appetit!!

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Das war Teil eins. Ende der Woche gibts Teil zwei mit einem Rezept für die Dattel-Kokos-Kekse, Back-Insidertipps und Links für zauberhafte (und bezahlbare) Backdeko.

Liebe Dörte, vielen Dank!

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PS. Das Beste am Blog: Ich habe einen Grund, Dinge nachzulesen und beispielsweise zu gucken, was in aller Welt eigentlich noch mal Matcha war. Antwort: Matcha ist japanisch und bedeutet „gemahlener Tee“. Das grüne Pulver besteht aus feinstem gemahlenen Grüntee. Es wird bei der japanischen Teezeremonie verwendet. Matcha hat einen lieblich-süßlichen Geschmack und gilt als sehr gesund (Vitamine A, B, C und E).

 

 

 

 

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