Insta-Views, schöneFrau
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Instaview @die.wohnsinnige oder #fürmehrösterreichischaufinsta

Mit Instagram isses ja so: Schöne Fotos sind wichtig, sonst scrolle ich einfach weiter. Doch schöne Fotos allein langweilen mich. Da scrolle ich auch weiter. Der Text unter dem Bild muss mich kriegen, er sollte persönlich sein und wenn möglich, auch noch witzig… 

Ich gebe zu, die Königsdisziplin. Eine hohe Trefferquote, Knaller-Foto und Knaller-Text zu bekommen, habe ich auf dem Account von Alex. Sie instagramt unter die.wohnsinnige über Interieur, Familie, Reisen, Lifestyle, DIY, Natur und Essen. Außerdem ist sie Founder of #fürmehrösterreichischaufinsta :-). Aber ich lass sie einfach mal selbst erzählen…

Instaview die.wohninnige

Hi Alex, wer steckt hinter „die.wohnsinnige“? Kannst Du uns ein bisschen was über Dich erzählen – wo Du herkommst, wie alt Du bist, was Du machst, wenn Du nicht instagramst?

Dahinter versteckt sich eine 43jährige, selbstständige Beraterin für Prozess- und Projektmanagement in der IT- und Telekommunikationsbranche.  Eine eingefleischte Wienerin, die ihrer Familie zu Liebe in eine ländliche Gegend gezogen ist, und sich nach mittlerweile 10 Jahren dort immer noch nicht zu Hause fühlt… Die Frage ist jedoch, kann das ein Wiener überhaupt, sich irgendwo anders zu Hause fühlen? 😉

Seit wann bist Du auf Insta und wie kam es zu Deinem Accountnamen?

Am 5. Februar werden es 2 Jahre! Wie viele andere, habe auch ich mit einem gänzlich anderem unpersönlichen Accountnamen begonnen. Aber nach ca. 6 Monaten war ich hier schon so gut integriert, dass ich sofort mit meiner Verrücktheit, dem Wahnsinn im täglichen Familienleben und der Liebe zum Wohnen gleichgesetzt wurde. Somit war der nächste Schritt zu „die.wohnsinnige“ fast schon notwendig. Und wie die vielen darauffolgenden Kommentare gezeigt haben auch sowas von passend :-)…!!

Woher kommt Dein Deko- und Einrichtungsfaible? 

Geebnet hat diesen Weg sicher meine Mom, die immer schon sehr stilsicher in allen Dingen war. Aber den letzten Schubser gab es vor ca. 5 Jahren auf der Wohncommunity SoLebIch. Es hat ein gutes Jahr gedauert bis ich mich getraut habe, ein erstes Bild von meinem Zuhause zu posten und dann nochmals zwei Jahre, bis ich auch Instagram für mich nutzen wollte… Mit Bildern aus seinem Heim an die Öffentlichkeit zu gehen, bedeutet ja auch, etwas von seiner Privatsphäre zu opfern. Ein sehr goßer Schritt für mich, da ich mich, auch wenn man es aufgrund meines Auftretens, nicht glauben möchte, doch viel lieber im Hintergrund arbeite…

Instaview die.wohnsinnige auf www.schoenesleben.net ü40 Lifestyle Design Leipzig

Wie sieht denn ein durchschnittlicher Tag bei Dir so aus? Immer eine sehr beliebte Frage bei uns :-)…

Puh, ein Leben mit drei Kindern, einem Job, Haus, Hund, Garten und dem ständigen Zwang im eigenen Zuhause etwas zu verändern, hier einen Tag zu beschreiben, sprengt definitiv den Rahmen…

Womit fotografierst Du eigentlich und wie lange brauchst Du, um ein Foto zu machen, das Du auch hochlädst?

Fotografiert wird mit einer Canon EOS 750D einem Stativ, Reflektoren und einer Armada an unterschiedlichsten Objektiven…

Die Dauer hängt immer von der Art des Bildes ab. Schnappschüsse mit den Zwergen, gehen natürlich sehr schnell, aber Interior Fotos können schon bis zu eineinhalb Stunden dauern. Wobei die längste Zeit natürlich das Setup für das Bild in Anspruch nimmt.

Instaview die.wohnsinnige auf www.schoenesleben.net ü40 Lifestyle Design Leipzig

Und hast Du selbst ein Lieblingsfoto?

Ein absolutes Lieblingsfoto? Ein Ding der Unmöglichkeit! 😉 Vielleicht schaffe ich es, je eines für Interior, Familie, Urlaub und Natur zu nomieren. Ja, ich glaube, das ginge…

Wie kam es denn eigentlich zu dem Hashtag #fürmehrösterreichischaufinsta?

Ach, ich liebe unsere österreichisch-deutsche Sprache und ich finde es gut, die auch zu benutzen: also Schlagobers für Sahne, Sackerl für Tüte oder Kohlsprossen für Rosenkohl. Ich glaube, es ging irgendwann bei einem Post mal um Zwetschgen, die bei uns in Österreich einfach Zwetschken heißen bzw. so geschrieben werden. Also hab ich den Hashtag einfach eingeführt. Ist bei meiner Community extrem gut angekommen.

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Letzte Frage zu Deiner Heimatstadt Wien (ich liebe Wien sehr! siehe hier) Verrätst Du uns Deine fünf Lieblingsorte??

Naschmarkt, eigentlich DER Markt in Wien. Wenn man ein ganz besonderes Wiener Lebensgefühl erleben möchte, dann ist dieser ein absolutes Muss! Ein Markt für Spezialitäten aus aller Herren Länder, kleiner und feiner Gastronomiebetriebe und Samstagvormittag lädt ein Flohmarkt zum Stöbern ein.

Museumsquartier: In den ehemaligen kaiserlichen Hofstallungen befindet sich eines der größten Kulturareale der Welt. Hier findet man Einrichtungen verschiedenster Kunstsparten, unter anderem das Leopold Museum und MUMOK (Museum Moderner Kunst), außerdem Restaurants, Cafés und Shops. Der Innenhof des Areals lädt mit seinen Enzis, das sind kombinierbare Multifunktionsmöbel, zum Verweilen ein. Während die Kinder herumflitzen, kann man Getränke genießen und dem Treiben zusehen.

Schönbrunn Darüber muss ich sicher nicht viele Worte verlieren: Weltkulturerbe, Österreichs meistbesuchteste Sehenswürdigkeit. Der Schlosspark ist einfach ein Traum, die Gloriette, der Irrgarten, den Tiergarten Schönbrunn, das Schloss Schönbrunn an und für sich, der Neptunbrunnen, das Schmetterlingshaus, das Palmenhaus, das Wüstenhaus, die Wagenburg, um nur einige Sehenswürdigkeiten zu nennen, nicht minder…

Außerdem gibts rund um Wien jede Menge Natur:

Der Wienerwald: Wien liegt mit seinem westlichen und nördlichen Rand im Wienerwalde, der ein Ausläufer des Alpenvorlandes ist. 2005 wurde diese „Grüne Lunge“ von der UNESCO zum Biosphärenpark ernannt – eine Auszeichnung für Gebiete mit einer besonderen Kultur- und Naturlandschaft. Also wenn eine Weltstadt, zum Teil in einem Biosphärenpark liegt, dann ist das nicht nur etwas Besonders, sondern auch weltweit Einzigartiges! #wienwiennurduallein 🙂

Der Nationalpark Donau Auen, liegt im Südosten Wiens und erstreckt sich bis Bratislava. Er kann  frei zum Spazierengehen, Wandern, Radfahren etc. besucht werden, wobei es zum Schutze der Flora und Fauna ein paar wichtige die Verhaltensregeln zu beachten gibt. Darunter fällt, dass Wanderwege nicht verlassen werden dürfen, oder Radfahrer nur freigegebenen Routen befahren dürfen und das Befahren der Gewässer nur mit nicht motorisierten Booten gestattet ist.

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Ehj, ich!will!sofort!nach!Wien! An meiner Pinnwand hängt vom BestenEhemannVonAllen noch ein Gutschein für ein Kurztrip nach Wien… 😉 

Liebe Alex, cool, hab vielen lieben Dank für Dein Instaview. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein echter österreichischer Kaiserschmarrn… 

…vielleicht in meiner „wohnsinnige“ Variante – mit Schlagobers aka Sahne und Koriander?!

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Biddddde, gern.

Instaview-Bonustrack 😉 Kaiserschmarrn mit Schlagobers und Koriander á la die.wohnsinnige

 

Für 4 Personen braucht Ihr

  • 4 Eier
  • 1 TL Zesten einer Bio-Zitrone
  • 1 Vanilleschote (Mark)
  • 1 EL Rum
  • 90 g universales Mehl
  • 175 ml Schlagobers
  • Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 4 EL Staubzucker aka Puderzucker
  • 1 TL gemahlende Koriandersamen
  • Staubzucker, Butter, Rosinen

Backrohr vorheizen, 170 Grad, Ober-/Unterhitze

Eier trennen, Dotter mit Zitronenschale, dem Vanillemark, Rum, Mehl gesiebt und Schlagobers zu einem glatten Teig verrühren. Das Eiklar mit einer Prise Salz mit dem Handmixer halbfest anschlagen, dann nach und nach den Zucker einrieseln lassen und zu steifem Eischnee aufschlagen. Den fertigen Schnee locker unter die Dottermasse heben!

Etwas Butter in einer Pfanne aufschäumen lassen, Teig hineingießen (ca. 3 – 4 cm hoch), kurz anbräunen lassen und für etwa 8 Min im Rohr weiterbacken lassen.

In der Zwischenzeit die 4 EL Staubzucker mit den gemahlenen Koriandersamen vermengen.

Aus dem Rohr nehmen in mundgerechte Stücke teilen, Rosinen beifügen, mit Staubzucker bestreuen. Fertig.

Für die Schleckermäulchen unter uns, kann man ihn natürlich auch noch gerne in Butter schwenken, bis der Zucker leicht karamellisiert ist und danach mit der Zucker-Koriandermischung besieben. Ich serviere gerne Zwetschkenröster dazu, aber auch Apfelmus und alle Arten von Kompott sind möglich.

***

#fürmehrösterreichischaufschönesundleben 😉 Zwetschkenröster ist übrigens so eine Art Pflaumenkompott, wie ich gerade gelernt habe. Außerdem werde ich in meinen aktiven Sprachgebrauch übernehmen: „Mein lieber Freund und Zwetschkenröster“, was so viel heißt wie „mein liiiiebes Frollein“ hierzulande 😉

Herrlich, dass Du bei uns zu Gast warst, liebe Alex, und bis ganz bald auf Insta!

Wenn Ihr mir auf Instagram folgen möchtet, könnt Ihr das gern hier tun. Den Account von Alex findet Ihr hier. Seit kurzem ist sie auch auf Facebook aktiv.

Uuuund: alle früheren Instaviews findet Ihr hier.

2 Kommentare

  1. Was für ein tolles Interview! Bin sehr begeistert von Alex‘ Insta-Account und folge jetzt gespannt! Danke für den Tipp! 🙂

    Ganz liebe Grüße und ein schickes Wochenende!
    Aileen

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