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Karlsruhe entdecken in 48 Stunden // Teil 2

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(Werbung / bezahlt! *) Es ist eine kleine Ewigkeit her, dass ich das letzte Mal in Karlsruhe war. 18, 19 Jahre oder so. Ich habe damals meine beste Freundin Sandra besucht, die in Karlsruhe ihr Praktisches Jahr als Ärztin absolviert hat. Wir hatten wenig Zeit, die wir vor allem plaudernd in ihrer kleinen Wohnung verbrachten. Von der Stadt hab‘ ich aus dem Grunde leider nich viel gesehen. Deshalb hab‘ ich sofort Jaaaa! gerufen, als die Karlsruhe Tourismus GmbH mich fragte, ob ich nicht Lust auf ein Wochenende in Karlsruhe hätte.

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In Teil 1 meiner Reise-Review ging es um Kultur, Parks, Museen und Ausflugsziele. In diesem Post dreht sich alles um Essen und Genuss. Hier sind also meine Tipps für Restaurants und Cafés, wenn Ihr Karlsruhe an einem Wochenende bzw. in nur 48 Stunden entdecken wollt.

Restaurants und Cafés in Karlsruhe

 

1. Italienisches Slow Food im L’incontro

An meinem ersten Abend in Karlsruhe gehe ich im L’incontro italienisch essen. Das Restaurant wird von Familie Muccardo betrieben. Mutter Anna kocht und Sohn Alessandro kümmert sich um den Service. Es ist eines der wenigen Restaurants, die auch vegane italienische Gerichte anbieten. Alessandro Muccardo findet die Idee des Slow Foods prima, achtet auf saisonale Gerichte, regionale Zutaten und sanfte Zubereitung. Tipp!

L’incontro, Leopoldstrasse 3, 76133 Karlsruhe

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2. Wochenmarkt am Gutenbergplatz in Karlsruhe

Nach einem reichhaltigen und wirklich guten Frühstück im Hotel Kaiserhof, radle ich am Samstagvormittag zum Gutenbergplatz. Dort findet jeden Samstag der Wochenmarkt statt, wo regionale Händler ihre Produkte verkaufen. Der 1904 fertig gestellte Gutenbergplatz bietet dafür eine stilvolle Kulisse. Um den Krautkopf- und Pelikanbrunnen reihen sich die Stände der Händler – was für ein entspanntes Gewühl! Da finden sich Obst- und Gemüsehändler, Imker, Metzger, Bäcker, Käse- und Molkerei-Stände, Stefans Käsekuchen oder auch die mobile Espressobar Tostino.

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Die Atmosphäre gefällt mir gut – es ist zwar voll, aber entspannt. Ich denke: Wie die Markthalle 9 in Berlin, nur in gemütlich! Am Rande des Marktes sitzen zwei Mädels und frühstücken mit frischen Zutaten vom Markt. Ich spreche sie an, ob ich ein Foto machen darf – ich darf. „Im Sommer sitzen hier noch viel mehr Leute so wie wir und frühstücken auf dem Markt“, erzählen sie. Und: „Das ist unser Wochenendritual.“ Finde ich großartig. Würde in Leipzig niemand machen, viel zu hektisch. Zu Karlsruhe passt das einfach.

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Weil ich Bilder mache und natürlich fragen muss, ob ich das darf, komme ich mit vielen Händlern ins Gespräch. Alle sind total offen und freundlich, auch Monika Denzel von „Lebensfelder“, einer Solidarischen Landwirtschaft in Karlsruhe.

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Sie erläutert mir die Idee: In einer Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) schultern viele private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs. Im Gegenzug erhalten sie dessen Ernteertrag. So bekommen die VerbraucherInnen gesunde, regionale Produkte und die ErzeugerInnen haben Planungssicherheit, weil sie wissen, ihre Produkte finden AbnehmerInnen. Find‘ ich super.

Obwohl ich eigentlich noch satt vom Frühstück bin, probiere ich den Käsekuchen und genehmige mir einen Cappuccino. Der duftet einfach sooo lecker, dass ich einfach probieren muss!!

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3. Mittagsstop im sonnigen Kaisergarten

Da ich ein straffes Programm habe, breche ich nach meinem Marktbesuch wieder auf Richtung Innenstadt. 14.30 Uhr beginnt in der Pâtisserie Ludwig mein Törtchenkurs! Weil es dort vermutlich sehr süß wird, lege ich im Kaisergarten einen kurzen Mittagsstop ein und genieße in der Mittagssonne im Biergarten ein Kürbissüppchen. Der Kaisergarten ist ein familiär geführtes Restaurant mit gut bürgerlicher Küche. Auch hier gehört das Kochen aus regionalen und frischen Zutaten zur Philosophie des Hauses.

Kaisergarten, Kaiserallee 23, 76133 Karlsruhe

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4. Törtchenalarm in der Pâtisserie Ludwig Karlsruhe

Und zack ist es soweit, es ist früher Nachmittag und mein Törtchenkurs in der Pâtisserie Ludwig beginnt. In dem entzückenden Café von Miriam Kungl und Sven Ludwig könnt‘ ich mich gleich mal durch alles durchkosten: Macarons, Eclairs, Törtchen, Croissants, Pralinen, selbst gemachte Schoki plus herzhafte Tartes… Es ist der Knaller. Das Interieur ist modern und farbenfroh.

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Der Backkurs findet zwei Häuser weiter in der kleinen Backstube statt. Wir sind 12 Frauen, die von Pâttissier Arnaud Gotte lernen, wie man ein Cassis-Chocolat-Törtchen zaubert. Arnaud ist Franzose und lebt mit seiner Familie seit einigen Jahren in Karlsruhe. Er ist Pâttisier mit Leib und Seele, Teil des internationalen jungen Teams der Pâtisserie Ludwig und brennt für seinen Beruf. Unterstützt wird er im Kurs von dieser entzückenden Japanerin. Ich weiß leider nicht genau, wie man ihren Namen schreibt, vorgestellt hat er sie als Meikó.

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Ich lerne: Die richtigen Hilfsmittel sind alles. Das Biskuit für den Teig wird in exakte Rechtecke geschnitten, die dann in spezielle Törtchenformen gelegt werden. Ich frische auf: Törtchen sind nüscht für KalorienzählerInnen – Butter und Sahne spielen eine große Rolle. Und: Dieses Backhandwerk ist echte Kunst! Die Törtchen-Schönheiten bestehen jeweils aus insgesamt sechs Schichten:

  • Mandelbiskuit
  • dunklem Schokoladenmousse
  • schwarzen Johannisbeeren
  • Cassis Mousse
  • dunkle Konfitüre
  • Deko (Mini-Macarons plus Früchten)

Wir brauchen drei Stunden, damit die Törtchen so aussehen, wie sie aussehen sollen. Garniert wird zum Schluss mit der Pinzette. Zwischendurch dürfen wir kosten, ein Sektchen trinken, von herzhaften Quiches naschen und ein Banane-Tamarinde-Dessert aus dem Glas probieren. Es is alles mega lecker, doch hinterher hab ich mich wirklich kugelrund probiert!! Wir dürfen sechs Törtchen mit nach Hause nehmen. Da wir viel frische Sahne verarbeitet haben, sollten die schnell gegessen werden.

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Deshalb mache ich die Rezeptionsmitarbeiter im Hotel glücklich und verschenke meine Törtchen. Die Rückreise nach Leipzig würden sie nie überstehen… Wer gern bäckt, dem kann ich einen Törtchenkurs echt empfehlen. Das Ganze zu Hause nachzubacken, ist für mich allerdings zu aufwendig. Da braucht es echt Profi-Equipement.

Pâtisserie Ludwig, Am Stadtgarten 11, 76137 Karlsruhe

5. Gourmetküche im „Ochsen“ in Durlach

Ich mache einen kurzen Zwischenstop im Hotel und radle dann direkt wieder los zum Abendessen. Eine halbe Stunde ist es nur bis Durlach – dem alten Teil von Karlsruhe. Leider ist es schon dunkel, als ich im Restaurant „Zum Ochsen“ in Durlach ankomme. Ich gestehe, aufgrund des dichten Programms hab ich gar nicht geschaut, was mich da erwartet und bin bisschen underdressed mit meinen fahrradtauglichen Jeans plus Sneakern… egal, ich trage es mit Würde!!

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Das Gasthaus „Zum Ochsen“ in Durlach gilt als eines der renommiertesten Restaurants in Karlsruhe. Das sanierte Haus aus dem 18. Jahrhundert bietet außerdem sechs Gästezimmer, wird geführt von Familie Jollit und bietet gehobene französische Küche. Ich lese, dass das Restaurant vor allem für seine Weinkarte berühmt ist.

Glücklicherweise habe ich einen Platz reserviert (sehr empfehlenswert am Wochenende). Als Vorspeise wähle ich einen Pfifferlingssalat, Schwarzfederhuhn mit Trüffel als Hauptspeise – das Ganze begleitet von einem einheimischen aromatischen Weißwein (leider vergessen, welcher). Für ein Dessert reicht mein Appetit unglücklicherweise (heul!) nicht – obwohl beispielsweise die Tarte Tartin oder auch die Käseauswahl megalecker aussehen. Ich entscheide mich für einen Cappuccino.

Gruß aus der Küche, Vorspeise, Hauptspeise.

Mein ehrliches Fazit: Das Essen ist top, der Service bisschen unterkühlt, Preise und Gästealter wie bei gehobener Gastronomie üblich: gehoben… 😉 Einen Vorteil hat das allerdings: absolut hipsterfreie Zone!! 😉 😉

Zum Ochsen, Pfinzstrasse 64, 76227 Karlsruhe

6. „Erasmus“ Karlsruhe

Highlight meiner Genusstour durch Karlsruhe ist das sonntägliche Mittagessen im „Erasmus“. Das hat mehrere Gründe: die Bauhaus-Architektur des Hauses, die Philosophie der Gastgeber, das Essen als solches und das unglaublich nette und offene Gespräch mit meiner Gastgeberin Bettina Reitze-Lotz.

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Das „Erasmus“ befindet sich in einem 1928 von Walter Gropius entworfenen, denkmalgeschützten Gebäude. Dort führen Andrea und Marcello Galotti, Wahl-Karlsruher mit italienischen Wurzeln, seit Juni 2014 ein biozertifiziertes Restaurant mit Dachterrasse und Gartenterrasse, sowie einen Laden für „Erasmus zu Hause“.

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Die Philosophie: Die Galottis servieren saisonale Gerichte und Menüs, die von der französischen, italienischen und deutschen Küche inspiriert sind. Dazu reichen sie persönlich ausgewählte Weine und Karlsruher Trinkwasser. Andrea Galotti kommt zu uns an den Tisch und erzählt super freundlich und zugewandt von ihrem ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz. Dass es ihr wichtig ist, dass die verwendeten Produkte überwiegend aus der Region stammen und zu 90 Prozent biologisch zertifiziert sind. Sie sagt: „Wir kaufen ökologische Grundprodukte und machen daraus alles selbst: vom Brot über Blätterteig bis hin zu Pasteten und Terrinen. Bei Fleisch ist es uns wichtig, grundsätzlich die kompletten Tiere zu verarbeiten und nicht nur ausgewählte Filetstücke.“

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Gruß aus der Küche, Vorspeise, Hauptspeise.

Das Essen im „Erasmus“ ist exzellent. Ich nehme einen Blatt,- und Wildkräutersalat plus Schlangengurken, Radieschen, Kirschtomaten mit Dressing aus nativem Ölivenöl extra, Aceto Balsamico di Modena und Kastanienhonig als Vorspeise. Bettina entscheidet sich für eine „Royale aus Butternutkürbis, Parmigiano di Montagna von Bianca Modenese Kühen, Granatapfel, Amaretti, biodynamischer Aceto Balsamico Tradizionale di Modena“ und ist entzückt.

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Als Hauptspeise gibt es für mich „Gegrillten Rücken vom Hohenloher Kalb, Sauce Bordelaise, Kartoffelpüree, saisonales Gemüse“. Das ist richtig gut. Eigentlich will ich unbedingt das Pannacotta probieren – doch da drückt mich schon die Abfahrtszeit meines Zuges nach Leipzig… Wie schade. Wir schaffen noch einen Kaffee. Und dann bringt mich Bettina schon zum Zug.

Aber macht ja nix, ich komme wieder!!

Wart Ihr denn schon mal in Karlsruhe und was sind Eure Tipps?? Freu mich sehr über Eure Kommentare!

LG Anja

* Transparenzhinweis: Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH entstanden. Ich erhalte dafür ein Honorar. Bezahlt wird mein Know How für Text, Foto und meine Reichweite. Meine Meinung jedoch nicht, denn die verkaufe ich nicht. Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit und die tolle Organisation an Bettina Reitze-Lotz und Marieke Groß!

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