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Im Hausgerätehimmel und Vanille Cupcakes.

Wenn ich Kuchen backe, und ich backe oft!, dann sind da mein Rezepteordner (den müsste ich Euch eigentlich auch mal vorstellen), meine Küche und ich in trautem Chaos vereint. Wichtigster Helfer: Mein 0-8-15-Handmixer, Marke keine Ahnung. Reicht völlig, dachte ich. Bis ich kürzlich einen Abstecher in den Haushaltsgeräte-Himmel machte. Und das kam so.

Kenwood, De’Longhi und Braun hatten zur Vorstellung ihrer neuesten Produkt-Innovationen eingeladen. Warum dieses britisch-italienisch-deutsche Trio? habe ich mich beim Schreiben gefragt. Das liegt daran, dass die drei Marken in Deutschland von einer Firma, der De’Longhi-Group, vertreten werden. Im Mediencampus der Villa Ida in Leipzig hat die Roadshow also vor reichlich zwei Wochen Halt gemacht. Die Vertriebsleute der Region und zwölf Bloggerinnen und Blogger konnten sich zeigen lassen, was die Premiumprodukte – von Stand- bis Handmixern über Kaffeeautomaten bis zu stylischen Küchenmaschinen – so drauf haben.

Bei meinem Rundgang habe ich zuerst Stop am Smoothie-Stand gemacht und diesem Standmixer zugeschaut. Der wirbelt die Flüssigkeit hoch und wieder runter, so dass das Mixergebnis schön gleichmäßig ist – richtig smooth eben… Allerdings werden grüne Smoothies und ich keine Freunde. Der Geschmack von Spinat gehört für mich irgendwie zu was Herzhaftem. Richtig lange kleben geblieben bin ich dagegen am Stand von Kenwood-Profikoch Oliver Böttcher. Der hat uns gezeigt, wie leicht der Cooking-Chef von Kenwood italienische Buttercreme zaubert. Danach hat er Minicupcakes verziert und wir durften kosten – leecker!

Kenwood Cooking Chef

So sieht das Schätzchen geflimmert und geputzt aus:

Kenwood Cooking Chef

Was der Chefe noch so kann, außer gut auszusehen? Die Schüssel ist heizbar, deshalb ist das mit der Buttercreme easy, wie mir der Fachmann erklärt hat. Möchte man nämlich italienische Buttercreme auf herkömmlichem Wege zubereiten, muss man das Eiweiß im Wasserbad erwärmen und unter ständigem Rühren den Zucker hinzugeben, bis er sich gelöst hat. Man sollte ein Zuckerthermometer benutzen, damit das Ganze nicht zu heiß wird und das Eiweiß gerinnt. Der Kenwood Cookingchef kann das alles allein. Ok, hab ich gedacht, dafür – und vielleicht für meinen Plätzchenmarathon zu Weihnachten (zehn verschiedene Sorten vergangenes Jahr) – ist so eine Küchenmaschine also schon prima…

Falls Ihr Lust habt, die niedlichen kleinen Dinger nachzubacken, hier das Rezept:

Für den Teig der Vanille Cupcakes braucht Ihr:

(Menge ist ausreichend für etwa für zwei Backbleche Minicupcakes = zwei Mal 18 Stück)

  • 125 gr Butter
  • 150 gr Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 3 Eier
  • 250 gr Mehl
  • Prise Salz
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 halbes Päckchen Backpulver
  • Etwas Milch

Zuerst Butter und Zucker schaumig schlagen, danach die Eier zugeben und mit den restlichen Zuten zu einem glatten Rührteig verarbeiten. Dann den Teig in die Mini-Förmchen streichen und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad ca. 12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Für das Frosting der Vanille Cupcakes braucht Ihr:

Variante 1: Buttercreme italienischer Art

  • 90 gr Eiweiß
  •  150 gr feiner Zucker (löst sich besser)
  • 250 gr weiche Butter

Habt Ihr einen Cookingchef, Eiweiß mit Zucker bei eingesetztem Flexi-Rührelement auf 50°C und Intervallstufe 1 erwärmen bis der Zucker vollständig gelöst ist, dann kalt mit dem Ballonschneebesen aufschlagen bis es eine feste Konsistenz erreicht hat. Wichtig: Die Masse darf nicht wärmer als 50-55°C werden! Danach die Butter in vier kleinen Portionen dazu geben, mit 1-2 EL Himbeer- oder Johannisbeergelee abschmecken und kalt stellen. Jetzt in eine Spritztülle füllen, auf die Cupcakes zwirbeln und nach Belieben verzieren. Kalt stellen. Aufessen.

Variante 2: Ricotta-Creme mit Fruchtkuss

Habt Ihr keine Küchenmaschine und/oder ausreichend Zeit plus Zuckerthermometer habe ich noch einen anderen Vorschlag für ein leckeres Frosting:

  • 60 gr Puderzucker
  • 75 gr zimmerwarme Butter
  • 90 gr Ricotta
  • 90 gr Frischkäse
  • 1 Prise Meersalz
  • pürierte Erdbeeren (ggf. etwas süßen)

Alle Zutaten mit dem Handmixer zu einer glatten Creme verrühren und kalt stellen. Restliches Procedere wie oben. Statt Streuseln mit Erdbeerpüree verzieren.

Kenwood Cooking Chef

Und damit zurück zum Event: Da gabs noch bisschen Fußball-Folklore mit zwei Spielern von RB Leipzig und einen Essen-drapieren-Wettbewerb in Deutschlandfarben unterstützt von Koch Christian Senff. Details gibts hier. Den Abend in der Villa Ida habe ich vor allem deshab genossen, weil ich mit Franzi von Dynamite Cakes und Eva von dental-food, die extra aus Berlin gekommen waren, so nett geplaudert habe. Neu kennengelernt: Emilie von Emilies Treats, die aus Berlin stammt und in Halle Ernährungswissenschaften studiert. Sie hat einen tollen Blog (die Fotos – ein Traum!), auf dem sie Rezeptideen vorstellt und über Wissenswertes (Studien, Hintergründe) zum Thema Ernährung schreibt.

Einen schönen Restabend und liebe Grüße, Anja

PS: Ich hab kürzlich übrigens was Niedliches gelesen über den Unterschied zwischen Muffins und Cupcakes. Cupcakes sind feiner und eleganter als Muffins. Könnte man sie ansprechen, würde man zum Muffin sagen: „Hey Honey“ und zum Cupcakes „My Dear“. 🙂

PS: Und Ihr – lieber Cup’is oder Muffins – wie haltet Ihrs?

 

 

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2 Kommentare

  1. Hallo liebe Anja, hallo liebe Conni,

    ich mag beides, aber für Familienfeiern mach ich doch lieber Cupcakes, die lassen sich wunderbar „hübsch“ machen, da kann man diverse „Muffinbeulen“ wegverschönern. 😉

    Ganz liebe Grüße
    Karin

    • Anja sagt

      Liebe Karin,
      stimmt, ich liebe diese kleinen Perlen, die man da noch drauf streuseln kann. LG Anja

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