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Schön wars #13/16: Kurztrip nach Berlin

Berlin, Berlin! Wir haben die Osterferien genutzt und waren ein paar (kinderfreie!) Tage in Berlin. Ich mag die Stadt sehr, weil sie so kreativ ist, so beweglich, so international . Man muss sich vorher keinen Kopf machen, sondern einfach nur hinfahren und gucken, was passiert. Genau so haben wir’s gemacht!

Wieder zurück, bin ich randvoll mit neuen Eindrücken, Erlebnissen, Bildern. Vielleicht boxt Ihr Euch in den nächsten Wochen auch mal für paar Tage frei, packt die beste Freundin, den Mann oder einfach nur Euch selbst ein und genießt diese coole Stadt. Hier sind meine Tipps für einen Berlin-Kurztipp im Frühling.

Gewohnt. Wir haben dieses Mal im Motel One Kreuzberg gewohnt, ein eher kleines Hotel mit echt nettem Personal. Von da aus sind wir ganz viel gelaufen und haben den Kiez entdeckt bzw. sind mit den Öffentlichen gefahren.

Gesehen. Die Fotoausstellung mit Bildern von Lee Miller (1907-1977) im Martin-Gropiusbau. Die amerikanische Fotografin und Fotojournalistin hat in ganz unterschiedlichen Genres gearbeitet – als Mode- und Reisefotografin sowie als Kriegsberichterstatterin. Die Fotos fand ich toll, natürlich durfte man nicht fotografieren. (Die Ausstellung läuft noch bis 12. Juni 2016.) Außerdem haben wir uns die Outdoorausstellung „Berlin 1933 – 1945. Zwischen Propaganda und Terror“ angesehen und waren in der ehemaligen Schaltzentrale des DDR-Geheimdienstes, dem Ministerium für Staatssicherheit, heute Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Im ehemaligen Büro von Stasi-Chef Mielke zu stehen, war ein ganz eigenartiges Gefühl. Sehr beklemmend. Und gleich danach war ich so unheimlich froh, dass es heute möglich ist, diesen Ort als Museum zu besuchen und der Spuk vorbei ist.

Gegessen.  Das Kaffeehaus Zimt und Zucker in Mitte liegt an der Spree und ist im Stil der Zwanziger Jahre eingerichtet. Dort haben wir nach Museum und Ausstellung eine Pause gemacht, heiße Schokolade getrunken und Milchreis mit Kirschen gegessen. Hmm!!! Gut essen und dabei das bunte Leben in Kreuzberg beobachten kann man prima in der Roten Harfe. (Wichtig: Fensterplatz sichern oder sich warm einmummeln und draußen sitzen!) Das ist am Heinrichplatz, mitten in Kreuzberg. Empfehlen kann ich außerdem das Trentasei, Skalitzer Straße. Die Malfetti (italienische Ricotta- Spinat-Klösschen) sind der Knaller!

Kreuzberg © visitBerlin, Foto Günter Steffen

Kreuzberg © visitBerlin, Foto: Günter Steffen

Entdeckt. Das Engelbecken in Kreuzberg. Das ist eine Art Park mit einem Wasserbecken in der Mitte. Früher (1852 erbaut) floss hier der Luisenstädtische Kanal, der die Spree mit dem Landwehrkanal verband. In den Zwanziger Jahren wurde der Kanal zugeschüttet. Nach dem Bau der Mauer verlief hier die Grenze zwischen Ost und West. Erst nach der Wende wurde das Gebiet Stück für Stück saniert und wiederbelebt.

Engelbecken Kreuzberg

Engelbecken mit St. Michaeliskirche in Kreuzberg.

Probiert. Streetfood in der Markthalle Neun in Kreuzberg. Die ehemalige Eisenbahnmarkthalle hat sich seit 2014 zum Stadtteilzentrum für „Anders-Essen“ und „Anders-Einkaufen“ gemausert. Hier kann man gesunde regionale und saisonale Lebensmittel kaufen und sich beispielsweise beim Streetfood-Thursday direkt in den Streetfood-Himmel begeben. Bitte mit ordentlich Hunger hingehen, damit Ihr viele verschiedene süße und herzhafte Köstlichkeiten probieren könnt!!

Berliner Hinterhof © visitBerlin, Foto Günter Steffen

Berliner Hinterhof © visitBerlin, Foto Günter Steffen

Gelernt. Nich so viel planen (sagt die Königin der To-Do-Listen!) und sich einfach treiben lassen. Das reicht in Berlin völlig aus.

Auf dem kurzen Rückweg nach Leipzig (knapp zwei Stunden) haben wir dann das große Kind bei Oma und Opa eingepackt und waren eins, zwei, fix wieder zu Hause. Perfekt für einen Kurztripp.

Habt Ihr Lieblingsorte oder -stadtteile in Berlin???

Ich verlinke diesen Post mit dem #sonntagsglück bei soulsisterermeetsfrieds, den #nicelittlethings von miss red fox. und dem Wochen(glück)-Rückblick von fräulein ordnung und wünsche Euch eine schöne Woche!

Liebe Grüße, Anja

PS: Weil meine Fotos nicht so der Knaller waren, habe ich dieses Mal auf Bilder von visitBerlin zurückgeriffen und die Orte rausgesucht, an denen wir waren.

 

 

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