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Läden, Labels, Leute: Das ist NEU in Leipzig.

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Mag sein, dass wir Leipziger es gar nicht mehr so recht hören wollen, WIE hipp unsere Stadt ist, dass der Boom anhält und ein Ende nicht abzusehen ist. Hören oder lesen wir von „Hypzig“ oder Vergleichen wie „The Better Berlin“ rollen unsere Augen im Viereck.

Ein ganz gutes Porträt der Stadt ist kürzlich der Welt gelungen.“Nach der Wende totgesagt, zieht die Sachsen-Metropole Leipzig heute an allen anderen deutschen Großstädten vorbei. Sie wächst am schnellsten und lockt junge Leute an. Nicht nur wegen des Fußballs.“ lauten die ersten Sätze. Klingt nach Lobhudelei, isses aber nicht. Den Autoren haben mit vielen Leipzigern gesprochen und zeigen, wenn sich viel verändert, ist das gut, aber eben nicht nur.

Fakt ist: Aktuell passiert in Leipzig so viel wie schon lange nicht mehr. Hier ein neuer Laden, da eine neue Location … und sogar Elyas M’Barek soll bald am Floßplatz wohnen. Wenn das nichts ist! 😉 Manchmal hab ich allerdings das Gefühl, kaum noch mitzukommen bei all den Neueröffnungen, coolen Leuten und hippen Locations, die da in unsere Stadt schwappen. Darum gibt es ab jetzt eine neue Rubrik bei uns auf dem Blog, in dem wir alles Neue sammeln. Kann natürlich sein, dass wir nicht immer auf den Punkt alles wirklich nagelneu aufschnappen… Macht ja aber nüscht. Unser Credo bleibt nach wie vor, dass wir Euch nur die Dinge empfehlen, die wir selbst probiert und für gut befunden haben. Deshalb werden wir auch über Läden, Labels und Leute schreiben, die möglicherweise schon länger in der Stadt sind.

Hier ist die erste Ausgabe von Läden, Labels, Leute: Das ist NEU in Leipzig.

1. Neu in Leipzig: Café Jeepney

Leipzigs Norden kommt! Mit ihrem Jeepney haben Janellsa Giel Ludwig und Rico Ludwig, sie Phillipina, er Ur-Leipziger, Mitte Mai in Leipzig-Gohlis ein gemütliches Café eröffnet. Es gibt unter anderem Kaffeespezialitäten aus philippinischem Kaffee (dürfte einmalig sein in Leipzig), philippinische Süßigkeiten, hausgemachte Limonaden und original philippinische Tsokolate aus 100 % Kakao, der in Milch aufgelöst wird und ungesüßt serviert wird. Garniert mit Mini-Marshmellows schmeckt er für Inhaberin Janellsa nach Kindheit, erzählt sie.

Die beiden Inhaber sind übrigens total entzückend. Ich fand es toll, mit welcher Leidenschaft sie dieses kleine Café betreiben. Ach so: Ein Jeepney ist eigentlich das Hauptverkehrsmittel in den Philippinen — ein umgebauter Jeep der täglich Millionen von Menschen durch die puliserenden Straßen der Megastädte des Tropenstaates transportiert. Häufig ist er bunt lackiert, wird mit lauter Musik beschallt und voll wie eine Sardinenbüchse. Er ist das Symbol für Freiheit, Glück und Lebensfreude — der König der Straßen. Wahl-Leipzigerin Janesella und ihr Mann Rico, der ein halbes Jahr auf den Philippinen gelebt hat, erzählen, dass die Philippinos bekannt sind für ihre Lebensfreude, ihren unerschütterlichen Optimismus und ihre Gastfreundschaft. Das wollen sie im Jeepney zeigen.

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2. Neu in Leipzig: Heiraten in den alten Kasematten direkt unter dem Burgplatz

Die Gewölbe unter dem Burgplatz sind eine neue Hochzeits-Location. Dort gab es zum Wave Gotik-Treffen kürzlich die ersten Hochzeiten. Na ja, dort zu heiraten ist natürlich Geschmackssache – nicht jeder ist ein „Grufti“ wie Gabriele Lange und Uwe Gradehand, das wirklich super sympathische „Premierenpärchen“.

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Gabriele und Uwe kennen sich schon aus Kindertagen in Delitzsch. Vor 7 Jahren haben sie sich bei einem Klassentreffen wiedergesehen und es hat es Zuuum! gemacht. Weil beide schon mal verheiratet waren, wollten sie ihre zweite Ehe als Gothic-Fans zu etwas ganz Besonderem machen.

Falls Ihr auch im Sommer in den Kasematten heiraten wollt: Tipp! Es ist nämlich angenehm kühl, Das war toll für Gabriele, die sechs Röcke unter ihrem einen Reifrock getragen hat. Tja, wat mut, dat mut!!

Ab sofort zählen die Kasematten zu den regulärer Trauorten in Leipzig – angeboten vom Standesamt der Stadtverwaltung Leipzig. Kostet 200 Euro – zusätzlich zu den normalen Hochzeitsgebühren.

3. Neu in Leipzig: Herr Kartoffel und seine Frau

Bei den „super symphytischen Pärchen“ aus Leipzig spielen auch „Herr Kartoffel und seine Frau“ weit vorn mit. 😉 Die beiden haben sich mit ihrem Verkaufswagen selbstständig gemacht, nennen ihn neudeutsch Foodtruck und verkaufen … na? … richtig: Kartoffeln in Form verschiedenster kleiner oder auch größerer Snacks auf die Hand. Sehr regional, mit Solarstrom und fast ohne Plastik. Die Premiere gab’s im Mai Rosenthal … und leider auch gleich erst mal Ärger mit der Stadt. Wir drücken die Daumen, dass das bald besser läuft.

4. Neu in Leipzig: Hildes Bauernmarkt

Stichwort regional: Im Osten viel Neues: Hildes Bauernmarkt ist da! Funktioniert wie die Food Assembly bzw. seit kurzem Marktschwärmer, über die wir hier schon mal geschrieben haben: Superleckere regionale Dinge vom Bauernhof einfach online bestellen und an einem Tag in der Woche dann vor Ort abholen. Am 1. Juni war an der Hildegardstraße im HAL Atelierhaus der erste Abholtag und wie Ihr seht: Es war dolle was los. Neben dem Abholen der Lebensmittel setzt Hildes Bauernmarkt auf ein kulinarisches und kulturelles Rahmenprogramm. Wir findens cool und drücken die Daumen, dass sich das Konzept durchsetzt!!

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Foto: Hildes Bauernmarkt 

5. Neu in Leipzig: Liebling Lindenau

Hat im Mai in Leipzig Lindenau eröffnet. Ein hübscher Laden mit noch hübscheren Kindersachen. Und: coolen Sachen zum Verschenken für noch coolere Mamas ;-). Geht mal vorbei und stöbert ein bisschen.

6. Neu in Leipzig: Wohlfühlcafé Pama

Hatte ich doch erst vor Kurzem von diesen neuen Café auf der Forstraße in Leipzig Plagwitz gehört und wollte unbedingt mal hin. Auch soll es nämlich ganz viel Regionales geben. Na und „Wohlfühlcafé“ klingt doch schon nach einem Besuchs-Muss. Aaabeer was musste ich lesen: Wegen Wasserschadens geschlossen. So ein Mist aber auch – für mich und für die Jungs und Mädels vom Laden. Für mich gilt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Falls Ihr vor mir da seid: Erzählt mal, wies war!

7. Neu in Leipzig: Frühstück bei Oskar

Das Oskar auf der Riemannstraße im Süden der Stadt selbst ist nicht neu. Aaaber: Im Biergarten gibt es seit Juni auch Frühstück. Und wenn’s doch mal nicht ganz so schön ist: Egal. Der Garten ist gut überdacht und hält auch mal ein paar Tropfen ab.

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7. Neu in Leipzig: Lieblingswerk

Okay, der Eröffnungstermin zu Ostern liegt schon ein bisschen länger zurück. Aber hey, es so cool, dass eine frühere Karate-Weltmeisterin jetzt Keramikkurse gibt … wir müssen es Euch einfach nochmal erzählen. Ihr findet das Lieblingswerk quasi direkt an der Jahnallee – zentraler geht’s nicht.

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Fotos: Kiss & Tell Communication

8. Neu in Leipzig: Franz Morish

Für unsere Redaktionssitzung haben Anja und ich kürzlich im noch recht neuen Café Franz Morish getroffen. Ex-Fußballprofi Tom Geißler hat sich hier seinen Traum von einem Café im Industrial-Style, mit eigener Röstmaschine und Leckereien aus nachhaltigen weitestgehend regionalen Leckereien erfüllt.

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Und falls Ihr Tipps für uns habt, welche Läden, Labels und Leute Neu! in Leipzig sind, die es verdient haben, in unsere Rubrik aufgenommen zu werden, dann schreibt es uns gern in die Kommentare.

Einen schönen Restsonntag und liebe Grüße, Conni

4 Kommentare

  1. danke für die wunderbare zusammenfassung! jetzt freue ich mich noch einmal mehr am kommenden do wieder nach hause zu kommen. aus berlin komme ich dann übrigens 😉

    • Anja sagt

      Liebe Sabine,
      ich freu mich echt mega, dass Du extra vorbei kommst!! Bin auch brav wieder gesund geworden. 🙂
      Bis Donnerstag – und dann verrätst Du mir vielleicht auch, was in aller Welt Dich in selbiger so viel rumreisen lässt… Muss ja ein Knaller-Job sein…
      GLG Anja

  2. ha, ein trommelröster – habe ich sofort erkannt. langsame, schonende röstung und leckerer cafe – wenn ihr hier so viel vorstellt, muss ich wohl eine woche lang in leipzig bleiben!
    liebe grüße
    bärbel ☼

    • Anja sagt

      …also wegen mir :-)!! Ich sag Dir, gier jibbet echt viel zu entdecken. Ich plane ne schöne Tour für September. Word!

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