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Eierlikörchen?! Ostergeschenke selber machen mit SIGNUU

(Reklame) Doch, doch, auch wenn es sich so anfühlt, als wäre Weihnachten gerade erst rum – in drei Wochen ist Ostern! Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen, einen Teil der Ostergeschenke selber zu machen. Bei einem Besuch bei SIGNUU in Leipzig hab ich das Zubehör dafür bekommen.

Wer oder was ist SIGNUU?

SIGNUU ist ein junges Leipziger Unternehmen, bei dem Ihr Euch alle möglichen Materialien via Lasertechnik individualisieren lassen könnt: Holz, Glas, Metall, Filz, Papier, Schieferplatten. Im Grunde lässt sich (fast) jedes Material bearbeiten – außer Kerzen. Man könnte es auch „Gravieren in cool“ nennen, was die Jungs und Mädels um Firmengründer Sebastian Helmund da machen.Die Möglichkeiten, Ostergeschenke bei SIGNUU selber zu machen oder besser – machen zu lassen – sind vielfältig. Ihr könnt Euch Formen und Schriftzüge direkt ausschneiden, Logos  gravieren oder auch Bilder beziehungsweise Schrift ritzen lassen.

Wortbotschaften für Zuhause oder das Büro.

Nie wieder die Trinkflasche vertauschen. Funktioniert für den privaten Gebrauch oder als hochwertiges Firmengeschenk.

Das Kinderfrosch-Brettchen fand ich echt nett – hier könnt Ihr beispielsweise noch den Namen des zukünftigen kleinen Besitzers eingravieren lassen. Hab die Idee mitgenommen für das nächste Geburtstagsgeschenk meines Patenkinds.

Auch die Tierskulpturen über dem Regal hat SIGNUU bearbeitet und das Papier via Laser vorgefalzt.

Das Ladengeschäft befindet sich innenstadtnah in der Jahnallee 4 im Waldstraßenviertel, war mir bisher noch nie aufgefallen.

Wie genau funktioniert das?

Wenn Ihr also individuelle Ostergeschenke sucht, gibt es nun zwei Möglichkeiten: Entweder Ihr stöbert im Onlineshop  von SIGNUU und bestellt beispielsweise einen silbernen Armreif (die finde ich total schön), graviert mit einem Wort oder einem Symbol Eurer Wahl. Oder Ihr geht so wie ich im Ladengeschäft vorbei und bringt die Dinge mit, die Ihr verschönern aka gravieren aka individualisieren lassen wollt. In meinem Fall waren das Glasflaschen und ein Holzbrett.

Zitronenrührkuchen mit Mohn und Lemoncurd I http://schoenesleben.net/wirrettenwaszurettenist-zitronenruehrkuchen-mit-mohn-und-lemoncurd/

Tipp 1: Küchenbrett aufhübschen

Das Brett hab ich letztes Jahr mal bei TK MAXX gekauft, war ok aber nicht der Knaller. Mit dem Schriftzug sieht es nun echt niedlich aus. Das Anfertigen war total leicht: Ich habe Sebastian gesagt, welches Wort auf das Brett soll, dann habe ich vor Ort die Schriftart und Größe ausgewählt, habe mich für die Schriftposition entschieden und dann hat der Laser gelasert. Fertsch.

Sebastian beim Abmessen und Anpassen der Schriftposition.

…und beim Einrichten des Lasers, das ist das Gerät mit dem Glasdeckel. Sieht übrigens funky aus, wenn der Laser so über das Holz huscht… 🙂

Hat geschätzt eine reichliche halbe Stunde gedauert. Zwei Tage später war das Brett der Star bei meinem Zitronenrührkuchen-Fotoshooting. Mein gepimptes Hhhmmm!-Brett wurde übrigens schon verschenkt: Von mir an mich. Die Geschenke, die man sich selbst macht sind ja häufig eh die besten… 😉 😉

So ein verschönertes Brett lässt sich gut an Leute verschenken, die auf Design-angehauchte Küchenutensilien stehen. Man kann darauf nicht nur Kuchen drapieren, sondern auch eine Käseplatte mit Früchten anrichten. Sieht total schon aus.

Tipp 2 : Glasflaschen gravieren

Außerdem habe ich mir bei SIGNUU Glasflaschen individualisieren lassen, denn ich möchte zu Ostern selbst gemachten Eierlikör in coolen Flaschen verschenken.

Wichtig ist, dass Ihr Euch überlegt, wie auffällig Ihr es haben wollt. Sebastian hatte mich darauf hingewiesen, dass man den Schriftzug, wenn der Likör drin ist, nur wenig sieht – weil Eierlikör nun mal hellgelb ist. Jaa, ich muss zugeben – er hat recht.

 

Wenn der Likör drin ist, sieht man es gegen das Licht gut und man fühlt es auch, weil die Schrift rau ist. Auf den Bildern erkennt man es nicht so richtig deutlich, obwohl ich wirklich alles gegeben habe… Egal, ich finds trotzdem mega!

Natürlich könnt Ihr Euch auch andere Dinge individualisieren lassen: Lederportemonnaies oder -taschen, Schuhe (Chucks beispielsweise – überlege ich gerade), Besteck, Betonvasen, Glasgefäße oder beispielsweise auch ein Werkzeug.

Und falls Ihr jetzt auch Lust auf ein Eierlikörchen habt (der beste Ehemann von allen lacht sich immer schlappt und findet Eierlikör voll omamäßig – steht ich drüber, weil der einfach so!lecker!is!) dann ist hier das ultimative Rezept mit Klapp-Garantie.

Ihr braucht für den Eierlikör zum selber machen:

  • 8 Eier
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Meersalz
  • 250 gr Schlagsahne
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Kardamom für die Farbe
  • 250 gr Puderzucker
  • 250 ml Wodka (Primasprit mit 70% geht auch, der war mir allerdings zu heftig, mit Wodka isses süffiger)

Und so geht der Eierlikör zum selber machen:

Zuerst die Eier trennen und die Eigelbe in einen Topf geben. Vanilleschote auskratzen und das Mark zusammen mit dem Puderzucker und den Gewürzen zu den Eigelben geben. Alles aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach Alkohol und Sahne dazugeben und verrühren.

Jetzt wird’s kitzelig: Nun den Eierlikör bei ständigem Rühren auf ca. 70 Grad erhitzen und ungefähr zehn Minuten auf dieser Temperatur halten. Wichtig: Er darf nicht kochen, sonst gerinnt das Eigelb. Für Euch getestet – passiert wirklich (Augenverdreh…). Bei meinem zweiten Versuch hab ich dann die Herdplatte (ich habe einen E-Herd) nur auf Stufe drei gestellt und ganz brav die ganze Zeit gerührt. Und da hat es dann funktioniert.

Danach den Eierlikör abfüllen.

Tipp: Nach dem Erkalten wird der Eierlikör dicker. Ihr bekommt ihn wieder flüssig, in dem Ihr die Flasche kräftig aufschüttelt. Im Kühlschrank hält er sich ca. 4 Wochen.

Das Rezept hab ich hier gefunden und für mich leicht abgewandelt.

Prösterchen!

Making-off

Vielleicht denkt Ihr jetzt: Mannomann, hat die es gut – erst schlenkert sie mal zu SIGNUU, lässt sich alles zeigen, quatscht ein bisschen. Geht dann nach Hause, kocht’n Likörchen, kostet viel, knipst ein paar Fotos und tippt dann ihren Text hier rein. Stündchen Arbeit, zack! Feddisch. Äh nein.

Zwar hab ich selbstverständlich den allerallerschönsten Job der Welt (mein ich ernst!). Ganz manchmal hat das Leben allerdings auch abgebrochene Flaschenbürsten für mich… 😉 Als ich vor ein paar Tagen dabei war, die erste Charge Eierlikör zu kochen und die gravierten Flaschen auszuwaschen, passierte das:

Oh neeeeein! Wie sollte ich die abgebrochene Bürste da bloß wieder rausbekommen…?! Genervt-belustigt habe das Foto dann bei Instagram gepostet und war froh, dass ich mehrere Flaschen mit Schriftzug hatte machen lassen.

Schreibt mir Katharina von Küken und Nest, dass man die Restbürste bestimmt mit einem Endoskopiebesteck rausbekommt, das in der Bauchchirurgie verwendet wird. Sie hätten so was in der Praxis da und ob sie das vielleicht mitbringen soll. Erst hab ich ja gedacht, sie macht einen Witz. Aber nein, sie meinte das ernst!!! Ihr Mann ist Neurochirurg und (offenbar) Sammler chirurgischer Arbeitswerkzeuge… Also hat sie wirklich zwei von diesen Teilen eingepackt und mit nach Hause genommen.

Dann bin ich am Samstagvormittag zu ihr gefahren und sie hat mir in Nullkommanix die tropfnasse Bürste aus dem Bauchraum meiner schönen Eierlikörchen-Flasche rausoperiert… Das war soooo großartig. 🙂 🙂

Liebe Katharina: Dickes Danke!!

Ein Hoch auf das Internetz, unsere kleine knuddelige Leipziger Bloggerszene und die Hilfsbereitschaft unter Bloggern!!

So. Und nun einen prima Donnerstag, was auch immer Ihr vorhabt.

3 Kommentare

  1. Peggy sagt

    Ich hab gleich Appetit bekommen, vor allem hab ich noch jede Menge Waffelbecher mit Schokolade – zwar ungraviert, aber trotzdem lecker funky. Ich werd das Likörchen auf jeden Fall mal testen. Prösterchen.

  2. Pingback: Ostergeschenke selber machen mit SIGNUU. Selbstgemachter Eierlikör von „schönesleben.net“. – SIGNUU – Blog

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