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#PegsPartyPics für April: Kunstkraftwerk Leipzig

Ich habe mich entschieden, dass ich Euch für April ein Highlight raussuche und ausführlicher vorstelle: das Kunstkraftwerk Leipzig. Und dazu packe ich wie immer (m)eine exklusive Auswahl an ü40-Ausgehtipps. 

Das hat einen Grund: Am vergangenen Samstag habe ich es endlich geschafft, mich mit Nicole Rundo vom Kunstkraftwerk Leipzig zu treffen. Nicole ist Italienerin, 30, und Marketing- und Pressefrau. Mit voller Hingabe möchte sie mit ihren Teamkollegen das Kunstkraftwerk in Leipzig , und dessen großartige Veranstaltungen einem breiten Publikum zugänglich machen. Mich hat sie vor allem mit der Illusion Moving Space , die derzeitige Ausstellung, gecatched.

Kunstkraftwerk Leipzig – Kunst mit allen Sinnen erleben

Natürlich positiv! Ich selbst hatte meine erste Begegnung im Kunstkraftwerk im Leipziger Westen  mit einem japanischen Licht- und Videoinstallationskünstler YOUKI HIRAKAWA (aha – gerade einen vergilbten Flyer im Auto von damals gefunden – ehrlich!) 2015. Damals hatte die Ausstellungslocation noch nicht mal eine Baugenehmigung und alles fühlte sich noch sehr undergroundig und nach mega hipp an. Hier und hier haben Anja und Conni übrigens schon mal über das Kunstkraftwerk, ein ehemaliges Heizkraftwerk, geschrieben.

Kunstkraftwerk damals – Foto by Kunstkraftwerk Leipzig

Auch heute, zwei Jahre später,  finde ich immer noch, dass die Location ein absoluter Geheimtipp und ein Lieblingsplatz von mir ist!!! Also Leute – echter Hingeh-Tipp! Ich selber bin kein mega Kunstkenner. Zum  Leidwesen meiner Familie rase ich durch die meisten Ausstellungen sehr schnell durch, meist fehlt mir die innere Ruhe.

Um so mehr war ich von meiner Begeisterung und inneren Gelassenheit beim Durchgehen durch die interaktive Ausstellung Illusion Moving Space, positiv überrascht. Ich hatte mir meine Freundin Doreen geschnappt, die meine Euphorie ebenfalls teilte. Die Mediatoren (Museumsmitarbeiter, die die Exponate erläutern) waren wirklich spitze (Danke!) und haben uns ganz wundervoll alles erklärt – so mussten wir uns nicht durch die Erklärtafeln wühlen.

Komplett eingetaucht: Raum – Bewegung – Licht

Die Illusion Moving Space ist die zweite Ausgabe der Illusions-Ausstellungsreihe – und führt durch ein Labyrinth aus ganz abgefahrenen Licht- und Videoinstallationen. Um zu verstehen, was der jeweilige Künstler damit sagen oder bewirken wollte, muss man einfach mitmachen und sich darauf einlassen. Was dann passiert, ist verblüffend.

Valley: Ich erkunde den immersiven Raum.

In diesem Raum waren zum Beispiel Fäden mit Klaviertasten verbunden und dadurch, dass wir sie gezogen haben, spielte das Klavier.

PORTÉE – Foto by Kunstkraftwerk Leipzig

Oder wir haben uns in einem Lichtkubus mit verschiedenen Kameras versucht, im Gleichklang zu bewegen und damit völlig wilde Muster und Gebilde an die Wand projiziert. War richtig cool.

Mut verändert alles – Autor unbekannt 🙂

Nach unserem Rundgang hat sich Marketingchefin Nicole noch die Zeit genommen und uns IHRE Geschichte erzählt. Mich hat natürlich interessiert, warum es eine Sizilianerin nach Deutschland verschlägt, wo ich mir immer denke, ich würd lieber in Italien leben! Sie meinte, Deutschland ist das Land der Verwirklichung und Leipzig bietet ihr die Chance, sich den Bereich zu erschließen und aufzubauen, für den sie brennt. Mit 20 hat sie bei ihrem Erasmus-Auslandsstudium in Leipzig, unsere Stadt ins Herz geschlossen.

Nicole in ihrer Ausstellung

Wie ich das nachvollziehen kann!! Ich hab auch die besten Erinnerungen an meine Erasmuszeit. Nach mehreren Working-Stationen u.a. in Wolfsburg bei VW, bekam sie dann die Gelegenheit, zurück nach Leipzig zu kommen – und hatte auch den Mut dazu, hier durchzustarten. Seit letztem Jahr lebt sie ihren Job mit voller Leidenschaft. Die Ausstellung Illusion Moving Space könnt Ihr noch bis zum 12. November 2017 immer Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr besuchen. Nehmt Eure Kinder unbedingt mit, wenn vorhanden – die Ausstellung ist absolut kindertauglich!

Parallel dazu finden noch weitere „Immersive Ausstellungen“ wie „Werk im Progress“ oder die Ausstellung „Selfies“. Die hebe ich mir für einen regnerischen Aprilsonntag auf. Danke Nicole und Kunstkraftwerk für den tollen Ausflug und das herzliche Gespräch.

Und was geht sonst so im April?

Chloe Charles bei Horns Erben

Chloe Charles by Jen Squires Photographer

Wer gern im April wieder hippeln möchte, dem empfehle ich zwei kleine feine Konzerte. Am kommenden Samstag, am 8. April ab 20.00 Uhr ist am Leipziger Südplatz in der Arndtstraße 33 im Horns Erben eine ganz wundervolle kanadische Songwriterin Chloe Charles zu Gast.  Sie sieht verdammt gut aus und verspricht mit ihrer bezaubernden Stimme Pop, Jazz und Indie in Einem. Ich hab gelesen, dass ihr Gesang eine Mischung aus der schwülen Haltung von Billie Holiday, der Intensität von Adele, der Rauheit von Amy Winehouse und dem Mut zum Unsinn von Björk is… Das Mädels, klingt wirklich nach einem Hammer-Abend, in einer Hammer Location zu einem Hammer Preis von 11 Euro.

Karten kauft ihr zum Beispiel im Culton oder an der Abendkasse.

Ehrliche Gitarrenmucke aus Heinsberg

Am Wochenende später lädt EMMA6, die als Vorband von „Wir sind Helden“ unterwegs waren, am Ostersonntag, 16. April 2017 um 20 Uhr, zu ehrlicher Gitarrenmusik mit dem neuen Album „Wir waren nie hier“ in die Veranstaltungstonne der Moritzbastei Leipzig ein. Der Bandname basiert auf dem Namen einer schottische Austauschschülerin und dem Geheimdienst MI6. Das Mädel muss Eindruck gemacht haben. Coole Boys eben – kenne ich zwar noch nicht von der Bühne, fand aber beim Reinhören, dass sie vielversprechend klingen und es auf jeden Fall auf einen Be(ver)such ankommt.

Außerdem kommen mit der Moritzbastei in der Leipziger City alte Studienerinnerungen hoch. Vor 20 Jahren sind wir jeden Mittwoch Abend dort gewesen und haben kräftig gefeiert, sehr zum Leidwesen unseres Statistikprofessors, der Donnerstag morgens um 7:30 Vorlesung gab.

EMMA6 sind gerade hier unterwegs. Karten zum ehrlichen schmalen Taler von 14,30 gibt’s bei Tix for Gigs oder an der Abendkasse.

Auf gehts: Let the Party started und runter von der Couch! 🙂

Einen wundervollen April wünscht Euch Eure Peg

Follow me on Insta: Was ich sonst noch so treibe, seht Ihr auf Instagram: einfach_so_Peg

PS: Ach so, Euch interessieren meine Märzhighlights? Aber gerne doch – ich hatte ein echt straffes Partyprogramm :-)!! Hier sind meine TOP 4 für euch:

TOP 1: Die Lesung mit Jussi Adler Olsen – ein so toller Mann, echt! 67, gutaussehend und sehr witzig.

TOP 2: Mein Restaurantbesuch im Ping Ping in der Karl Heine Straße in Plagwitz – Geschmacksexplosion pur und mega mega netter Service. Weitere Termine findet Ihr auf Facebook.

TOP 3: AnnenMayKanterei – Henning, auch wenn du mein Sohn sein könntest, du bist Bombe!!! 🙂

TOP 4: Hutballparty in Dresden – Coole Location das Park Hotel Weißer Hirsch, coole Hüte und die besten Freunden ever, die uns mit genommen haben.

Und nu wirklich Schüssi!!

 

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