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Einmal Sachsen zum Verlieben bitte: Meine Bloggerreise an die Sächsische Weinstrasse (Teil 1).

(Reklame! *) Um es mal mit den Worten (m)eines Teenagers zu sagen: Was ich an Sachsen „hart feiere“ – also wirklich mag – das ist Herzliche der Menschen, die Gemütlichkeit, das Nicht-viel-reden-sondern-einfach-machen, die Kultur, die Fähigkeit zum Genießen und die Landschaft. Schließlich bin ich ne Fährmanns-Enkelin und an der Elbe groß geworden. 😉

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, das Elbtal sechs Bloggerinnen aus ganz verschiedenen Ecken Deutschlands zu zeigen –  Birgit, Aileen, Christine, Mel, Petra und Annette.

Meine Bloggerreise an die Sächsische Weinstrasse I www.schoenesleben.net

Initiator war die Kampagne „So geht Sächsisch„, aktueller Anlass das 25jährige Jubiläum der „Sächsischen Weinstrasse„. Das ist eine touristische Route, die die sächsischen Weinorte entlang der Elbe verbindet. Für mich waren es drei aufregende und zugleich wunderschöne Tage, ich habe eine Menge Bilder gemacht, eine Auswahl möchte ich Euch gern zeigen. Vielleicht inspiriert es ja Eine von Euch, sich mal aufzumachen und sich die Sachsen von Nahen anzugucken ;-).

(Hier wäre jetzt die Stelle, wo Ihr Euch ein Käffchen oder einen Tee oder ein Weinchen holen könnt, wird bisschen länger. Also nur so als Tipp. 🙂 ) Ready für eine Reise an die Sächsische Weinstrasse?! Na dann los!

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Meine Bloggerreise an die Sächsische Weinstrasse

„Wer Steillagen-Winzer ist, der ist bereit für einen Knochenjob, denn das bedeutet ganz viel Handarbeit. Mit Maschinen kommen wir hier nicht weiter.“ Winzerin Anja Fritz steht im Abendlicht auf dem Hang des Mariabergs, der zu ihrem Weingut gehört, ein Glas Traminer in der Hand. Wir Bloggerinnen hängen an ihren Lippen. Vor uns liegt ein sonniges Herbstwochenende an dem wir mehr über sächsischen Wein erfahren und sächsische Gastfreundschaft inhalieren wollen. Sie ist eine kleine, agile Frau mit einer Energie für ein ganzes Battalion.

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Wir wohnen direkt bei ihr auf dem Weinberg. Anja hat sehr schöne Ferienwohnungen, der Blick am Abend bei untergehender Sonne beziehungsweise bei den ersten Sonnenstrahlen am Morgen: unbezahlbar!

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Zum Auftakt erzählt die selbständige Winzerin, zertifizierte Weingästeführerin und ehemalige Weinprinzessin, was das kleinste deutsche Weinanbaugebiet so besonders macht. „Wein wird im Freistaat schon seit 850 Jahren angebaut. Mit rund 450 Hektar Rebfläche zählt Sachsen allerdings zu den kleinsten deutschen Weingebieten. Das Weinanbau so weit im Nordosten überhaupt möglich ist, liegt an dem besonders milden Klima hier im Elbtal. Unsere Reben an den Südhängen genießen über 1.600 Sonnenstunden im Jahr.“

Ich lerne, dass im Elbtal mehr als 20 Rebsorten angebaut werden – darunter Riesling, Weiß-, Grau- und Spätburgunder, aber auch Traminer und Scheurebe. Eine sächsische Besonderheit ist Goldriesling, den es nur in Sachsen gibt.

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Danach gibts ein zünftiges Abendessen mit regionalen Käse- und Wurstspezialitäten im Weinkeller von Mariaberg und wir lernen uns alle bissel näher kennen. Nur zwei von sieben Bloggerinnen waren schon Mal in Meißen, nämlich Petra und ich.

1.  Station der Bloggerreise an die Sächsische Weinstrasse: Weinwanderweg

Am Samstagmorgen starten wir nach einem gemütlichen Frühstück in unserer Ferienwohnung (hat was Wunderbares von Blogger-WG!!) mit einer Wanderung durch das Spaargebirge entlang des „Sächsischen Weinwanderwegs“. Anja Fritz führt uns und sprudelt nur so von Wissen zur Landschaft, dem Wein und den Winzern. Beispielsweise weiß ich nun, dass die historischen Trockensteinmauern nicht nur schön, sondern vor allem wichtig sind. Sie dienen der Befestigung, der Wärmespeicherung und sind ideale Heimat für Tiere und Pflanzen.

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Zweieinhalb Stunden wandern wir entlang an idyllischen Weinbergen und Aussichtspunkten und dürfen an schönsten Stellen von ihren Weinen kosten. Unser Ziel: Das Weingut Schuh in Sörnewitz.

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Aileen, Birgit und Mel (v.l.n.r.) bei der Arbeit: Auf Instagram haben wir Euch mitgenommen.

Beeindruckend offen erzählt Anja Fritz auch von sich und wie sie nach Sachsen gekommen ist: Durch Zufall. Vor 15 Jahren kaufte sie mit ihrem damaligen Partner den heruntergekommenen Weinberg, sanierte das Haus und begann nach und nach, sich mit den Rebstöcken auf ihrem Grundstück zu beschäftigen. Zuvor war sie weit in der Welt herumgekommen, hatte unter anderem in Mexiko gelebt und gearbeitet. Erst in Meißen schlug die gebürtige Niedersächsin schließlich Wurzeln und entdeckte ihre Weinliebe.

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2. Station der Bloggerreise an die Sächsische Weinstrasse: Weingut Schuh

Nach traumhaften Zwischenstopps auf der „Juchhöh“ (Karlshöhe) und dem Schwalbennest (Kapitelberg), erreichen wir mit Mittagshunger im Bauch das Weingut Schuh in Sörnewitz.

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Der Tisch im Hof des ehemaligen Bauernguts ist schon liebevoll gedeckt, wie schön!! Chefin Katharina Pollmer wartet bereits, zusammen mit einem gut gekühlten, fruchtigen Schieler Secco. „Herzlich willkommen auf unserem familiengeführten Weingut“, ruft sie uns entgegen. Mir geht das Herz auf. So hatte ich mir das vorgestellt :-)!

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Katharina führt das Weingut zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Matthias. Erst im vergangenen Jahr haben die beiden das Weingut von ihrem Vater übernommen, der es nach der Wende aufgebaut hatte. Die Schuhs bewirtschaften zusammen mit ihrem Team fünf Hektar Rebfläche in Steillage naturnah und nachhaltig. „Das heißt, dass wir auf Herbizide komplett verzichten und ausschließlich organischen Dünger verwenden“, sagt sie.  Neben den in Sachsen üblichen Rebsorten ist das Weingut Schuh der einzige Betrieb, der aus Dunkelfelder-Reben einen sortenreinen gehaltvollen Rotwein keltert.

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Beim Rundgang durch den Keller und dem modernen Hochregallager wird die Philosophie der Schuhs deutlich, auf moderne Technik sowie Qualität und Nachhaltigkeit zu setzen. Leider ist die Zeit knapp, weil die nächste Station schon ruft. Also kaufen wir fix noch im Hofladen ein und dann geht weiter nach Radebeul.

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3.  Station der Bloggerreise an die Sächsische Weinstrasse: Schloss Wackerbarth

Als ich in der ersten Herbstferienwoche mit meiner Familie bei wirklich miesem Wetter im Urlaub war, hab ich ganz oft gedacht, ach, das Wetter kann hier ruhig schietig sein, wenn es nur dann im Elbtal schön wird. Und wirklich, die Rechnung ging auf ;-)!! (Danke Petrus an dieser Stelle, das war echtes Teamwork!) Bei Toskanawetter und Postkartenhimmel fahren wir also am Samstagnachmittag von dem kleinen Familienunternehmen weiter nach Radebeul zum Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth. Hier ist alles mehrere Nummern größer. An diesem sonnigen Herbsttag ist das Staatsweingut knallvoll. Zahlreiche Einheimische und Touristen genießen Ambiente und Herbstsonne, flanieren durch die Parkanlagen oder staunen bei einer Führung durch die Manufaktur. Willkommen im ersten Erlebnisweingut Europas!

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Geführt von Kommunikationschef Martin Junge entdecken wir die barocke Schloss- und Gartenanlage inklusive moderner Wein- und Sektmanufaktur. Eh, das is wirklich schön! Die nun schon tiefer stehende Sonne, der Himmel, die herbstlich gefärbten Reben. Und ja, die barocke Anlage. Die Auslöser unserer Kameras klicken wie wild. Vor der Manufaktur kosten wir von den süßen aromatischen Trauben an den „Besucherrebstöcken“, die sind extra für die Gäste da. Hier ist Kosten ausdrücklich erwünscht. „Wuaaah, total süß und aromatisch“, lautet unser einstimmiges Urteil.

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Mit dem Geschmack der frischen Trauben auf der Zunge geht es zackig weiter in die Manufaktur. Wir sehen bei einer Führung, wie aus den eben verkosteten Früchten erlesene Weine entstehen, lernen, was bei der Gärung passiert und wie beim schonenden Ausbau im Barrique die natürlichen Aromen erhalten bleiben.

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Nach der 3. Station an diesem Tag sind wir pickepackevoll mit Infos und schönen Bildern. Wir trinken einen Kaffee draußen im Restaurant und ich kann irgendwie nich fassen, dass wir Herbst haben, weil es sich so sehr nach Sommer anfühlt…

Zum Abschluss klettern wir für hinauf in die Weinberge und balancieren über die Terrassen zum Pavillon „Belvedere“, um den Traumblick bei Traumwetter zu genießen.

Spätestens jetzt sind alle verliebt in diesen Ort. Das war mein Plan ;-)!!

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Wie es nach der Stippvisite auf Schloss Wackerbarth weiterging, ob wir noch irgendwo Abendessen durften oder elendiglich hungern mussten und mit welch zerbrechlichen Schönheiten es am nächsten Morgen weiterging, das lest Ihr im zweiten Teil. Stay tuned!!

Schönen Restsonntag und so, LG Anja

* Transparenzhinweis: Ich habe die Reise im Auftrag der Agentur KetchumPleon im Rahmen der Kampagne „So geht Sächsisch“ organisiert und begleitet. Dafür habe ich ein Honorar erhalten. 

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