regionale Produkte, schönesLeipzig
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Sonntags gekauft: Dank Food – Assembly` ne Mahlzeit frisch vom Bauernhof.

Was man am „Rosensonntag“-Nachmittag als Nicht-Karnevalistin so macht? Einkaufen. Beim Bauern um die Ecke. Und weil`s so schön einfach vom Sofa aus geht, gleich bei mehreren. Coole Sache, so eine Food Assembly. Gibt’s vielleicht auch in Eurer Nähe, schaut mal. Hier ein kleiner Erfahrungsbericht.

Hach, ich mag das ja: „Glückliches“ Essen kaufen. Frisch, ohne Schnickschnack drin und gesund. Blöd nur, wenn man mitten in der Stadt wohnt und der nächste Bauernhof – naja, jedenfalls nicht gerade um die Ecke ist. Die Initiatoren der Food Assemblys machen was Tolles: Sie holen die Bauernhöfe einfach ran. Erstmal dadurch, dass jeder online bei ihnen bestellen kann. Zweitens wird dann nicht anonym in einem Paket (oder ähnlichem) geliefert. Nein, die Verkäufer kommen dann zu einem zentralen Verkaufspunkt und die Leckereien werden  abgeholt.

Food-Assembly-Abendbrot

Nach dem Besuch bei der Food-Assembly: Abendbrot machen

Besonders cool: Beim Einkaufen in einer Food – Assembly kann das Portemonnaie zu Hause bleiben.

Denn: BEZAHLT wird gleich nach dem Online-Bestellprozess. Letzte Woche war Premiere für „unsere“ neue Food Assembly in der Stadt. Klar, das musste erst mal ausprobiert werden. Also: angemeldet, ausgewählt, bezahlt und bis Donnerstag gewartet. Dann ging‘ s endlich los und ich durfte mich freuen auf: den Testeinkauf mit 3 Joghurts, echte Bauernbutter und ein Brot vom Pfarrgut Taubenheim und ein Kilo Möhren von Hennig´s Biogärtnerei. Toller Test und eins ist klar: Das machen wir jetzt öfter.

Schauen und probieren bei der Food-Assembly

Hat ordentlich reingehauen, die Kleine 😉

Nicht nur, weil wir ein zwar einfaches aber ganz besonderes Abendbrot hatten; auch die Leute vor Ort waren einfach nur nett. Die Kleine durfte überall mal probieren (vor allem der Honig aus dem Kirschengarten hat`s Ihr angetan ;-)) und vor allem: Die Initiatorin der Leipziger Food Assembly, Urte Grauwinkel, stand wirklich bei allen Fragen ganz nett Rede und Antwort. Auch als sich rausstellte, dass ich – blutige Food-Assembly-Anfängerin die ich bin – meine Bestellnummer vergessen hatte. Mannomann. Aber alle haben mitgeholfen und so dufte ich meinen Einkauf glücklich nach Hause tragen. Fazit: Unbedingt ausprobieren! Mein Wunsch: Dass sich noch mehr Bauernhöfe finden, die mitmachen und natürlich auch Käufer. Wäre schade, wenn es diese Art des gesunden Einkaufens nicht mehr gäbe.

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