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Kuchen bis Kosmetik – Mein Tausendsassa Kokosöl

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Uaaahhhh …. Es ist wieder passiert. Dieser Blick der Kindergärtner beim Abholen letztens. „Ihr Kind hat Läuse!“ MEIN KIND HAT LÄUSE?? Auch wenn das Kind der Freundin die Dinger schon hatte und die Freundin der Freundin davon mehr als ein Lied singen kann: Wenn meine Prinzessin LÄUSE! haben soll, werde ich immer 5 Zentimeter kleiner. Irgendwie ist das „Ieehhhh“, das hat man nicht, maximal „die Anderen“, weil … naja. Dass das Quatsch ist weiß ich natürlich, weil eben auch ich schon diese eindringlichen Blicke der Kindergärtnerin aushalten musste. Wir waren also wiedermal dran und weil ich aus den Läuse-Erfahrungen des Vorjahres ja gelernt habe, ging’s also nicht schnurstraks zu Apotheke, sondern in den Bioladen – zum Kokosöl.

Mein Vorrat war nämlich nach diversen Back-Aktionen aufgebraucht. Für süße Leckereien nehme ich das Öl nämlich nur zu gern. Bei Herzhaftem fällt es bei mir durch, da mag ich einfach diesen Kokosgeschmack nicht.

Aber ich wollte Euch ja nicht von meinen Küchen-Erfahrungen erzählen, sondern unter anderem den Läuse-Killer Kokosöl vorstellen. Er ist nämlich eine prima Alternative zu all den anderen medizinischen Läusemitteln. Ist Natur pur, wird eigentlich immer vertragen, brennt nicht und riecht – naja eigentlich immer ein bisschen wie das Süßigkeiten-Vorratsfach in unserem Wohnzimmerschrank. Was Besseres gibt’s für die zarten Haare meiner kleinen Läuse-Prinzessin eigentlich nicht. Die findet es auch gar nicht schlimm, wenn es wieder heißt: Haare fetten! Ich nehme immer eine ordentliche Portion, kämme sie gut ein und dann kommt ein Handtuch-Turban drum rum. Das Ganze passiert immer abends vor dem Schlafen gehen; am nächsten Morgen riecht es im Kinderzimmer dann wie in einer Tüte Kokosflocken ;-). Das Auswaschen morgens dauert dann immer etwas länger, wenigsten dreimal müssen Dusche und Shampoo schon herhalten.

Dann kämme ich die Haare noch mit einem guten Läusekamm durch und fertig. Das Ganze etwa im Wochenabstand bis zu drei Mal. Dann sind die Läuse weg. Tot. Erstickt. Ja, liebe Tierschützer, Ihr müsst jetzt stark sein 😉

Schönesleben.net, der Lifestyleblog aus Leipzig

Kokosöl – Lifestyle-, Küchen- und Gesundheitsöl in einem

Kokosöl hilft aber nicht nur Kinderhaaren.

Auch für die Großen macht es sich im Kosmetikschrank prima. Es hilft bei trockenen und kaputten Haaren und sogar bei Schuppen. Natürlich nur bei regelmäßiger Anwendung, und weil ich bei sowas immer schnell inkonsequent werde, kann ich da nicht aus Erfahrung sprechen.

Und: Ich nehme das Öl auch für die Haut. Im Winter zum Beispiel, wenn mich wieder raue Stellen an den Händen ärgern. Ich mach Kokosöl drauf und gut ist.

Genau so, wie bei allen möglichen Entzündungen und Rötungen. Äußerlich und innerlich. Fürs Ölziehen zum Beispiel. Einen Teelöffel in den Mund nehmen und 10 Minuten hin und her kauen bzw. sprudeln. Super für eine gesunde Mundhöhle (hilft auch gegen die doofen, wehtuenden Entzündungen da), die Zähne und – vorbeugend gegen Nasennebenhöhlenentzündung. Genau die plagt mich nämlich, seit ich Kind bin. Wenn Ihr regelmäßig eine Ölzieh-Kur mit Kokosöl macht, krabbeln all die gesunden Inhaltsstoffe Richtung Nebenhöhlen und können dort ihre heilenden Kräfte entfalten.

www.Schönesleben.net testet Kokosöl

Und wenn Ihr Euch jetzt fragt, was in aller Herrgottsnahmen denn diese „Wunderkräfte“ macht, dann lest einfach mal hier nach. Meine Meinung: Laurinsäure kann eine ganze Menge, das ist auch wissenschaftlich nachgewiesen. Aber: All zu viel sollte man ihr dann doch nicht zutrauen. Manche „Wissenschaftler“ wollen im Kokosöl sogar ein Mittel gegen Krebs und Aids sehen, was ja nun wirklich – naja – eher grenzwertig ist.

Ansonsten kann ich Kokosöl wirklich empfehlen und werde es mir auch selbst immer wieder kaufen, ob nun für die Küche oder für den Badschrank. Denn irgendwie es ja wirklich was von der berühmten „eierlegenden Wollmilchsau“, oder?

Liebe Grüße, Conni

7 Kommentare

  1. Anne Grosse sagt

    Super! Ich schwöre auf mein selbst gemachtes Kokosöldeo! Es ist das beste Deo dass ich je hatte und auch noch ganz ohne Aluminium!

    • Conni sagt

      Liebe Anne,

      ehrlich? Kokosöl-Deo? Na das ist doch mal ein Tipp. Muss ich probieren. Wobei, der Sommer gerade ist nun nicht gerade eine Herausforderung 😉

      Liebe Grüße von Conni

  2. Hallo Conni,

    ein schöner Beitrag und toll geschrieben. Das mit der Inkonsequenz kenne ich… Ich mache es 4-5 mal und wenn dann nichts passiert, gebe ich schon auf. Aber mit dem Kokosöl will ich jetzt wirklich mal versuchen, konsequent zu sein.
    LG Anja

    • Conni sagt

      Liebe Anja,

      schön, dass Du mal reingelesen hast. Wir können ja in einem halben Jahr nochmal einen „Erfahrungsbericht“ schreiben – falls wir konsequent geblieben sind ;-).

      Einen schönen Tag und liebe Grüße,

      Conni

  3. Ahhh, das berühmte Kokosöl, allerdings zum Abschminken, als Antifaltencreme und gegen rote Schnupfennase. Ich schwöre, meine Augenfalten sind dermaßen zurückgegangen, seit ich Kokosöl nehme.. daseist unglaublich 😍

    • Liebe Kerstin,

      das muss ich probieren! Gucke immer etwas misstrauisch auf das Hyaluron-Gedöns und traue dem irgendwie so gar nicht. Aber Kokosöl schmiere ich gleich mal heute Abend 😉

      Liebe Grüße von Conni

      • Ja, probier mal, ich finde es spitze. Als Haarkur hab ich es auch schon genutzt. Das ist wirklich der absolute Allrounder 👍🏻

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