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Saftiger Teufelskuchen mit getrockneten Erdbeeren.

War das ne Woche! Mit einem Radiointerview, neuen Kontakten und Möglichkeiten und mit „über den eigenen Schatten springen“. Deshalb habe ich heute den derzeitigen Kuchenrenner im Hause G. als Belohnung für Euch für uns: Herrlich saftiger Teufelskuchen mit neuem Hingucker-Topping.

Teufelskuchen I www.schoenesleben.net

Den habe ich mir echt verdient, denn meine Woche hatte es in sich: Conni und ich haben unser erstes Radiointerview gegeben. Für ein Special zum Thema ü40 hat uns MDR-Kultur-Redakteurin Heike Schwarzer besucht. War ein total angenehmes Gespräch. Und dennoch war ich aufgeregt, bisher habe ich nur Interviews geführt. Mal selbst in der Befragten-Rolle zu sein, war echt ungewohnt. Und genauso ungewohnt wars natürlich, mich dann selbst im Radio zu hören. Hier könnt Ihr den Beitrag noch mal nachhören, wenn Ihr wollt.

Ansonsten war meine Woche arbeits- und erlebnisreich: Geschichten, Kontakte, Kooperationen, Jobs und Projekte fügen sich zusammen wie ein Puzzle. Und mittendrin der Blog. Dafür bin ich sehr dankbar. Mir macht das hier mit Euch wirklich großen Spaß – ich hoffe sehr, dass Ihr das herauslesen könnt!

Ja…. und was ist sonst noch so passiert? Ich habe es endlich geschafft, eine Sache zu klären und Telefonat zu führen, das ich tagelang vor mir hergeschoben habe. Klingt verrückt, Auslöser war dieser Post. Es geht mir nicht oft, aber immer mal wieder so, dass ich auf einem Blog genau die richtige Inspiration oder den Anschubser bekomme, den ich gerade brauche. Und vorgestern hab ich nach dem Lesen des Posts mein Selbstmitleid und das Hadern über die Situation an sich einfach beiseite geschoben, bin vom Schreibtisch aufgestanden, denn im Stehen spricht es sich besser und habe es einfach erledigt. Tja, und was soll ich sagen – es war überhaupt nicht schlimm. Und seitdem bin ich soo erleichtert.

Nun freu ich mich auf ein entspanntes Wochenende mit viel Familienzeit, wenig Zoff (Memo an mich: erst mal Atmen bei den Herausforderungen der Teenagerkommunikation!) und lecker essen. Deshalb gibts nun endlich auch das Kuchenrezept.

Teufelskuchen I www.schoenesleben.net

Ihr braucht für den Teufelskuchen

  • 125 gr Butter
  • 375 gr Zucker
  • Prise Salz
  • 3 Eier
  • 250 gr Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 100 gr Kakao
  • 5 EL Milch
  • 1/4 l Naturjoghurt
  • für den Guß: 1x Schokoladenglasur dunkel, 1x mittel (Vollmilch), 1x weiß beispielsweise von Dr. Oetker oder der REWE-Eigenmarke
  • 1 Tüte getrocknete Erdbeeren, ich habe diese von Freche Freunde genommen

Und so geht der Teufelskuchen

Zuerst die weiche Butter mit Zucker und Eigelb schaumig rühren. Danach die trockenen Zutaten dazugeben: das gesiebte Mehl mit Backpulver und Kakao. Dann Joghurt und Milch verrühren. Das Eiweiß steif schlagen und zum Schluß unter den Rührteig heben. In eine gefettete und mit ganz fein gemahlenen Semmelbröseln (oder Gries) ausgestreute Backform geben und bei geringer Hitze (ich nehme Ober-und-Unter-Hitze 160 °) ca. 60 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Durch den Joghurt wird der Teig angenehm saftig.

Grund für die ungenauen Angaben zur Backzeit: Das Rezept stammt ursprünglich aus einem alten DDR-Backbuch von meiner Mutti und wurde von mir vor 10.000 Jahren auf ein kleinkariertes, damals vermutlich weißes Blatt geschrieben…

Und so geht der Teufelskuchen-Guß

Früher kam bei uns auf den Kuchen immer ganz normaler Guß aus Puderzucker und Kakao. Ich habe aber kürzlich in einer Zeitschrift ein Foto mit dreifarbiger Schokoladenglasur gesehen und wollte das unbedingt probieren. Da ich zufällig getrocknete Erdbeeren da hatte, hab ich damit experimentiert. Vier (!) Kuchen später kann ich sagen: Sieht echt schön aus!! 🙂

Hier kommt kommt hier die ultimative Anleitung:

Bitte erwärmt zuerst die dunkle Glasur nach Packungsanweisung: Wasser aufkochen und Beutel reinlegen für 10 Minuten. Wichtig: Nicht mehr kochen lassen!

Ca. 3/4 der Tüte über den Kuchen geben und fest werden lassen! Am besten in den Kühlschrank mit dem Kuchen.

Danach das gleiche Prozedere mit der Vollmilch-Glasur und nach dem Erkalten mit der weißen Schoki. Wichtig: Die vorherige Schicht muss immer richtig fest und kalt sein. Zum Schluss auf die noch weiche weiße Schokoladenglasur die gehackten getrockneten Erdbeeren streuen. Sieht wirklich ganz entzückend aus.

Teufelskuchen I www.schoenesleben.net

Making off aus der Backversuchsküche:

Beim ersten Mal habe ich die Glasur kochen lassen, da war se viel zu heiß und zu dünne. Beim zweiten Versuch habe ich die weiße Glasur zu kurz im heißen Wasserbad gelassen und zu zeitig auf die zweiten Schicht gekippt. Ist mir die ganze Sch… geschmolzen und in Brocken runtergesuppt. Beim dritten Versuch war ich gar nicht bei der Sache: Da hatte ich zuerst vergessen, die Semmelbrösel für die Backform zu benutzen. Außerdem (ich war echt durch den Wind) hab ich vertrödelt, Zucker reinzutun. Musste ich den Teig wieder aus Backform kratzen und nach dem Zucker-dazu-geben wieder reinfüllen. Und wenn das nicht schon genug gewesen wäre: Zum Schluss kam nur der halbe Kuchen aus der Backform… Wie! ich! das! hasse! Aber so isses eben, wenn ich zwischen Tür und Angel backe, nebenbei noch fix Mails gucke, den Kindern was zu trinken mache, Streits schlichte, die Einkäufe einräume.

Deshalb mein Tipp: Zeit zum Backen nehmen und alles, alles genau so machen wie aufgeschrieben!!

Nun wünsch‘ ich Euch ein prima Wochenende und freu mich über Eure Backchaos-Geschichten 🙂 !! Was is Euch denn schon mal so richtig daneben gegangen??

LG Anja

Teufelskuchen I www.schoenesleben.net

 

 

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1 Kommentare

  1. Liebe Lieblingsschreiberin, den Kuchen probier ich aus, gibt’s die Erdbeerfitzel 🙂 auch bei Rossmann? Und darf man anderen Zucker nehmen? ( Kokoszucker?) Bei soviel Guss muss irgendwo gespart werden 😉. Ein herrlich erfrischendes Wochenfazit war das wieder. Dann mal rein ins Wochenende. Ein großer Fan

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