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Upcycling & Kunst im Kunstkraftwerk – Hallo #do15 !

Hier ein Fleck auf der Jeans, da bissl Dreck an der Tasche – Ausflug ins Kunstkraftwerk Leipzig: Ein Hotspot der Designers‘ Open (#do15). Kein Ort blankgewienerter Leipziger Hochkultur, sondern karge Mauern mit – eben auch schmutzigen – Ecken und Kanten.

Ganz ehrlich, wenn ich `Kunst´ höre, habe ich automatisch erst mal Loriots „Hurz“ im Ohr. Und meistens gucken Besucher auch ähnlich wissend, wie das Publikum bei diesem göttlichen Stück Sketch-Geschichte. Nun ja, im Kunstkraftwerk ging’s mir erst mal nicht anders. Elektrisch angetrieben Riesen-Getreidehalme, die sich gleichmäßig hin- und her bewegen, Teller, in denen getrocknete Erbsen kullern und alte Nähmaschinen, die eine Art Musik erzeugen: das ist für Otto-Normal-Mensch schon gewöhnungsbedürftig. Nach lecker Fingerfood von einem wirklich goldigen Italiener hatten Anja und ich dann auch wieder ausreichend Kraft, das Ganze für uns zu interpretieren: Auf so etwas überhaupt zu kommen, ist auf jeden Fall „kreativ hoch drei“. Und irgendwie war für Mädels wie uns das ganze Technische daran total faszinierend. Wie von Zauberhand haben sich da Dinge bewegt, andere Dinge angeschubst und so komplexe Vorgänge in Gang gesetzt, die wir durchaus fasziniert beobachtet haben.

Grashalme

Eine Etage weiter unten dann etwas leichterer Tobak: alte Dinge neu interpretiert. Witzig, was sich manche ausdenken. Schaut einfach mal selbst. Fazit: Die Schmutzflecke auf Jeans und Tasche waren schnell abgewischt. Der Kunst-Abend im Kunstkraftwerk bleibt und wird definitiv in Abwandlungen wiederholt. Müssen ja nicht immer die Designers Open sein. Schon um die Folgen des kommerziellen Alltags-BlingBlings mal ein bisschen zu neutralisieren.

Gerade gelesen: Im Kunstkraftwerk gibt’s im November Musik. Nix mit Gitarren und Schlagzeug; Renaissancemusik, gemixt mit Musik des 20. Jahrhunderts. In der Location sicher auch was ganz Besonderes.

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