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Weihnachtsbrimborium!

Die Villa Hasenholz ist für mich so ein typisches Leipzig-Ding: wunderbare Lage (mitten im Auwald), herrliches Gebäude mit langer Geschichte (alte Villa – ehemaliges hochherrschlaftliches Ausfluglokal), nach der Wende jedoch fast völlig verfallen und im Dauerdornröschenschlaf.

Und dann… findet sich jemand (Marion Salzmann), die zusammen mit einem Verein aus dem ollen Hasenbau ein Kulturhaus-Biergarten-Künstlerpensions-Dingens macht – behutsam und stilvoll, ohne das Alte zu verhunzen oder zu sehr schön zu machen. Und plötzlich gibts da eine Eventlocation, die herrlich „anders“ ist, wo man heiraten oder was auch immer feiern kann. Wo man Kultur genießen (Ausstellungen, Konzerte) oder über einen kleinen, feinen Adventsmarkt bummeln kann, dem „Weihnachtsbrimborium“.

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Ich habe mich am Sonntag total gefreut, da mal in Ruhe durchzugucken und die Villa von innen kennenzulernen, im Sommer waren wir nur mal im Garten gewesen. Im großen Saal hatten die Buchkinder Leipzig e.V. einen Stand aufgebaut.  Das ist ein Verein, bei dem Kinder ihre Geschichten in selbst gestalteten Büchern erzählen – von der ersten Idee über die Gestaltung bis zum Druck. Im Café konnte man lecker essen und auf der langen Veranda gab es ungefähr zwanzig Stände – von der Plagwitzer Wanderimkerei, die Bio-Honig aus Leipzig und Umgebung anbieten (ich liebe den milden Robinienhonig), über Keramik, Schmuck, Gestricktes, Genähtes und Florales.

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Links: Blick übern Tresen. Rechts: Veranstaltungssaal. Ich hab das einfach mal so dunkel gelassen, genau so sah es aus, n bisschen „muschebubu“, wie meine Omi sagen würde.

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Details: Fensterbögen und Märchenplakate in den Wandbögen.

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Liebevoll Genähtes und…

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Gestricktes. Gestatten: Urs und Hildegard von StrickerLE.

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Direkt verknallt! Origami-Elefanten von Susann Schott, die im Makerspace, einem Verbund freier Werkstätten, arbeitet.

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Sehr cool: Ich habe zum ersten Mal so richtig nah einem Tätowierer zuschauen dürfen. Bei den Jungs von Kingdracula konnte man temporäre Tatoos kaufen oder eben Nägel mit Köppen machen und sich pieken lassen.

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Am Stand von Lea Wegner (SLINGAillustration) habe ich zwei ganz niedliche kleine Hefte gekauft: „Sags durch die Blume“  über die Bedeutung von Blumen und „Wilde Blumen“, da hat sie Unkräuter bzw. wildwachsende Blumen (=Unkraut) illustriert.

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Beim Rausgehen habe ich noch den neuen Stadtschwärmer gekauft, ein neuer Leipzig-Reiseführer.

Danach bin ich glücklich nach Hause geradelt, wo der Rest der Familie gerade vom Bastketball-gucken zurückkam. Punktlandung. Dit war schön jewesen!

 

 

 

 

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