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Karlsruhe entdecken an einem Wochenende // Teil 1

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(Werbung / bezahlt*) Damit eine Reise für mich ein Erlebnis wird, müssen zuallerst die Menschen passen, die ich treffe. Ich möchte mich willkommen fühlen, Neues lernen, überrascht werden. Ich möchte gut essen, mich anstecken lassen vom Rhythmus der Stadt. Draußen sein, Natur genießen. 

All das – Achtung festhalten! – habe ich in Karlsruhe gefunden. Echt. Nun gehört die 300.000 Einwohner-Stadt nicht gerade zu den super hippen und angesagten Metropolen in Deutschland. Das hat mehrere Gründe. Einer davon ist, dass sich die Karlsruher selbst selten trauen, ihre Stadt richtig gut zu finden. Sie sind ziemlich streng mit ihrer im Krieg arg zerstörten Stadt, deren Narben heute noch zu erkennen sind. Nach einem Wochenende in Karlsruhe sag‘ ich: Es ist voll schön hier – macht Euch selbst ein Bild!

Anfang Oktober hatte mich die Karlsruhe Tourismus GmbH eingeladen, die Stadt zu entdecken. Bei herrlichstem Spätsommerwetter habe ich unglaublich viel gesehen, probiert und gelernt. Hier ist Teil 1 meiner Tipps für ein tolles Wochenende in Karlsruhe.

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1. Geschichts-Quickie

Wenn ich neu in einer Stadt bin, möchte ich anfangs immer grob wissen, was hier so geschichtlich abgegangen ist. Das gehört so als Historikerin, ne?! In Karlsruhe habe ich einen kurzen geschichtlichen Abriss sehr erfrischend und unterhaltsam bei einer Stadtführung mit dem „Waschweib Mimi“ bekommen. Für 2 Stunden sind wir mit „Mimi“ in die Zeit der Stadtgründung gereist. Markgraf Karl-Wilhelm von Baden-Durlach hatte 1715 die fixe Idee, ein neues Schloss haben zu wollen. Er begann, ganz in der Nähe seines alten Regierungssitzes in Durlach, mitten im damaligen Hardtwald, ein neues Schloss zu bauen. Und drumherum plante er gleich mal ne ganze Stadt. Vom Schloss aus ließ er fächerförmig 32 Straßen anlegen. Deshalb wird Karlsruhe auch „Fächerstadt“ genannt.

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2. Übernachten in Karlsruhe

Ich habe im Hotel Kaiserhof übernachtet. Das liegt sehr zentral in der Nähe des Rathauses. Echt top war das freundliche und hilfsbereite Hotelpersonal. Egal, wer Dienst hatte, alle haben mir immer sofort und echt geduldig geholfen. Das Plus des Hotels (neben dem wirklich guten Frühstück) – ich konnte mir kostenfrei ein Rad leihen. Und das hab ich dann auch das ganze Wochenende nicht mehr hergegeben. Solltet Ihr also bei schönem Wetter in Karlsruhe sein, leiht Euch unbedingt ein Rad. Das lohnt sich. Die Stadt verfügt über ein gut ausgebautes Radwegenetz und Ihr kommt auch prima damit nach Durlach (historischer Teil von Karlsruhe) – für Euch am Samstagabend getestet und für praktikabel befunden!! Weitere Hotels findet Ihr hier.

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3. Fahrradfahren in Karsuhe

Nach Münster ist Karlsruhe die zweitradfreundlichste Stadt Deutschlands. Das heißt, Ihr könnt innerstädtisch quasi alles mit dem Rad erreichen. Und Ihr könnt zu wirklich schönen Radtouren aufbrechen. Beispielsweise verbindet die 48 Kilometer lange NaturRADtour verschiedene Naturräume und Schutzgebiete in der Fächerstadt: Rheinebene, Hardtwald und Kinzig-Murg-Rinne im Stadtgebiet plus Kraichgau und den Nördlichen Schwarzwald.

Dass die Stadt so radfreundlich ist, liegt sicher auch daran, dass es so viele Studierende gibt. Zu den renommiertesten Hochschulen zählen: „Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT)“, die „Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft“ und die „Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe“. Im Unterschied beispielswiese zu Amsterdam, wo Verkehrsregeln Makulatur sind, die niemand interessieren, wird in Karlsruhe an jeder Ampel und Baustelle mit badischer Ruhe gewartet.

Als ich mich am Freitagnachmittag erstmals auf’s Rad geschwungen hatte und auf dem Weg zum ZKM – Zentrum für Kunst und Medien war, hab‘ ich mich prompt verfranzt. Zack angehalten und einen Studenten gefragt. Der hat mich dann bis zur nächsten Abbiegung mitgenommen und in die richtige Richtung entlassen. Die Karlsruher sind so freundlich! I like!

4. Museen in Karlsruhe

Ich steh‘ ja echt auf Museen. Und zwar auf moderne, die den Museumsbesuch zum Erlebnis machen. Zwei davon habe ich während meines Wochenendtrips besucht. Zuerst das ZKM. Das ist wirklich großes Kino. Da habe ich bedauert, dass mein 14-Jähriger nicht mit dabei war, denn das wäre was für ihn gewesen. Das ZKM wird auch als deutsches „Centre Pompidou“ genannt in Anlehnung an das großartige Museum in Paris. Die Mission: klassische Künste ins digitale Zeitalter fortschreiben. Im ZKM verbinden sich Forschung und Produktion, Ausstellung und Aufführung, Sammlung und Archiv. Es gibt eine großartige Kunstvermittlung „BÄM“, bei der ich selbstverständlich was gebastelt habe. Mag ich ja.

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Im ZKM habe ich die Ausstellung „open Codes – Die Welt als Datenfeld“ besucht, die sich mit unser Welt beschäftigt, die zunehmend von Daten bestimmt ist. Die Ausstellung fungiert gleichzeitig als Co-Working-Space (freier Eintritt, freie Getränke), was ich eine sehr, sehr coole Idee finde. Ich könnte in so einer kreativen Atmosphäre sehr gut arbeiten oder lernen… Wirklich gut soll auch noch zkm_gameplay.the next level sein. Hat mir der nette Kellner im Museumsrestaurant empfohlen. Da hab ich es leider nicht mehr hin geschafft.

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Was ich allerdings noch geschafft habe, war ein Trip durch die „Revolution!“ im Badischen Landesmuseum, das sich im Karlsruher Schloss befindet. Kann ich Euch ebenfalls sehr empfehlen – vor allem mit Kindern ab 10 Jahren. Hier könnt Ihr Geschichte und Zusammenhänge interessant und multimedial erleben, hat mich echt gefesselt. 100 Jahre nach der Novemberrevolution 1918 widmet sich die Sonderausstellung dem Phänomen „Revolution“:  Was ist eigentlich eine Revolution? Welche Phasen gibt es, welche Merkmale kennzeichnen eine Revolution? Gibt es Parallelen zwischen der Französischen Revolution, der Friedlichen Revolution und dem Arabischen Frühling?

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Weitere Ideen für Museen findet Ihr hier.

5. Ausflugsziele in und um die Fächerstadt

Karlsruhe ist reich an Parks. Bei schönem Wetter spielt sich das Leben draußen ab. Als ich den Stadtrundgang gemacht habe, fand ich es voll schön, wie viele in den Parks auf den Wiesen lagen, geplaudert, gelernt oder gechillt haben. Tipps für Parks: Da wäre der Stadtgarten mit dem Zoo, der Botanische Garten oder eben auch der Schlossgarten. Die Stadt ist außerdem ein guter Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge – beispielsweise ins nördliche Albtal oder den Elsass. Als Geografie-Honk war mir erst wieder bewusst, wie nah Karlsruhe an Frankreich liegt, als ich dort war. Und dieses Savoir vivre, das spürt man. Ich hab es an dem geminderten Tempo, an den französischen Einflüssen in der badischen Küche und der entspannten Art der Karlsruher gemerkt. Irgendwie war es nicht so hektisch wie in Leipzig oder Berlin.

6. Einkaufen und Shopping in Karlsruhe

Ich steh‘ ja eher auf so kleine Läden und Shops abseits der großen uniformen Marken und Ketten, die in jeder Stadt zu finden sind. In einen ganz besonders schönen Laden bin ich nach meinem Besuch des Wochenmarktes auf dem Gutenbergplatz gestolpert. „Unser Onkel Store“ ist ein Mutter-Tochter-Projekt, beide sind Grafikdesignerinnen. Im „Unser Onkel“ verkaufen die beiden selbst entworfene Produkte wie Prints und Kalender, aber auch Designobjekte (Schmuck, Mode, Interieur) aus nachhaltigen Materialien, hinter denen eine Idee steckt. In Erinnerung geblieben ist mir der Notizblock aus alten Plakaten oder der entzückende Kalender „was wir lieben: in 365 Tagen“ – Ein Notizkalender für 2019 mit Liebeserklärungen an den Alltag. Hab ich mir beides gekauft. Von mir für mich… sind ja häufig die schönsten Geschenke…

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Was auch toll sein soll, was ich leider nicht geschafft habe, anzuschauen, ist der „Alte Schlachthof – Kreativpark Karlsruhe„. Das ehemalige Schlachthofgelände ist seit 2006 zum neuen Zuhause für Kreative und Kulturschaffende geworden. Ich bin am Samstagabend daran vorbeigeradelt, als ich auf dem Weg „Zum Ochsen“ in Durlach zum Essen war. Leider war da schon alles geschlossen. Aber ich brauch ja auch noch Ziele, wenn ich wiederkomme, ne?!

So. Und was der „Ochse“ in Durlach is, ob ich da mit Jeans und Sneakers richtig angezogen war und was ich überhaupt während meines Wochenendes in Karlsruhe kulinarisch probiert habe, dafür hab ich mir den zweiten Artikel reserviert. Ihr wisst ja, wenn es ums Essen und Trinken geht, da brauch‘ ich bissel mehr Platz. 😉 Auf jeden Fall gibts auch Törtchen. Und einen französischen Pâtissier mit Akzent zum Niederknien… 😉 Ich freu mich also, wenn Ihr reinlest.

Und nun wünsche ich Euch einen prima Abend!!

LG Anja

* Transparenzhinweis: Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH entstanden. Ich erhalte dafür ein Honorar. Bezahlt wird mein Know How für Text, Foto und meine Reichweite. Meine Meinung jedoch nicht, denn die verkaufe ich nicht. Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit und die tolle Organisation an Bettina Reitze-Lotz und Marieke Groß!

 

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