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Einfacher Aprikosenkuchen für gemütliche Spätsommer-Nachmittage

„Mensch, Du bist ´ne richtige Back-und Kochfee geworden“, habe ich letztens wieder zu hören bekommen. Meistens gucke ich dazu in ein mehr oder weniger erstauntes Gesicht. Als hätte ich in der ersten Hälfte meines Lebens täglich an Autos geschraubt oder Frauenfußballmannschaften trainiert oder so …. 😉

Aber stimmt schon, das mit dem Rezepte ausprobieren ist erst in letzter Zeit wirklich viel geworden. Und wenn jetzt irgendeiner was in die Richtung sagt: „Das ist bei mir auch mit dem Alter gekommen“, würde ich ihm wahrscheinlich irgendwie Recht geben.

Wobei: Alter? Welches Alter?? 😉 *hüstel*

Es macht mir einfach Spaß, wenn`s anderen schmeckt. Was ich aber nie tun werde: Mich auf irgendwelche Experimente einlassen. Ich habe lange Zeit die Hände von Hefeteig gelassen, weil der mir einfach nicht gelungen ist. Das war es dann erst mal damit. Gerade taste ich mich da langsam wieder ran – und war sogar schon erfolgreich. Eischnee steif schlagen – mannomann, wie oft ist das schief gegangen. Aber durchaus auch gelungen. Sagen wir mal so: Die Eischnee-/Hefe-Schallmauer habe ich jetzt auch erfolgreich durchbrochen. Viel mehr traue ich mir aber tatsächlich nicht zu.

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Und am allerliebsten habe ich einfache Rezepte, die ich auf der berühmten „halben Arschbacke“ abarbeite. Wie meinen Aprikosenkuchen. Ungelogen: Den mache ich am Wochenende morgens mal eben mit, während ich Butter, Brötchen und Co. auf den Frühstückstisch räume und mir zwischendurch die Finger am heißen Eierwasser verbrenne.

Wer von mir allerdings höchste Backkunst erwartet, sollte lieber in einem anderen unserer Posts stöbern; wer einfache Rezepte mit großer Geling-Sicherheit sucht aufgepasst:

Ihr braucht für Euren Aprikosenkuchen

  • 150 Gramm Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 50 Gramm Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 Gramm weiche Butter

Alles zusammen wird mit den Knethaken zu einem relativ festen Knetteig verarbeitet. Dann drückt Ihr den Teich auf den Boden einer Springform. Nicht vergessen: Vorher gut fetten oder Backpapier drunter legen.

Für Euren Aprikosenkuchen braucht Ihr etwa 600 Gramm Aprikosen, die Ihr wahlweise viertelt oder achtelt, um sie anschließend mit der Hautseite nach unten auf den Teig zu schlichten. Jetzt kommen noch ein paar

  • Gehobelte Mandeln

drüber und Ihr könnt Euch an den Streuselteig machen. Dafür einfach

  • 150 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Butter und
  • 1 Päckchen Vanillezucker

miteinander verkneten und über die Aprikosen geben. Jetzt backt Ihr Euren Aprikosenkuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 50 Minuten, lasst ihn ein wenig abkühlen und streut noch ein wenig Puderzucker drauf.

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Im Übrigen habe ich diesen Aprikosenkuchen schon sonntags gemacht und hatte noch zwei Tage später was Leckeres zum Kaffee, das frisch und fluffig geschmeckt hat, wie am ersten Tag.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Ach ja, das Ganze geht natürlich auch mit Pflaumen, Marillen oder was die letzten Sommerwochen sonst noch so hergeben.

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